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	<title>SOS Storch - Storchenzug im Wandel</title>
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	<description>Spanische Mülldeponie statt afrikanischer Savanne?</description>
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		<title>SOS Storch - Storchenzug im Wandel</title>
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		<title>Amelios II: Todesursache Beutegreifer? Sender geborgen</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 06:51:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Schulz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ergebnisse]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitentelemetrie]]></category>
		<category><![CDATA[Senderstörche Update]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Suche nach den Resten von Amelios II und die Bergung des Senders ging schneller vonstatten als erwartet. Javier de la Puente von unserem Projektpartner SEO hat mit Luis Lopo, einem Mitarbeiter der Regierung von La Rioja, Kontakt aufgenommen. Der &#8230; <a href="http://projekt-storchenzug.com/2013/05/17/amelios-ii-todesursache-beutegreifer-sender-geborgen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=projekt-storchenzug.com&#038;blog=15997961&#038;post=2431&#038;subd=stoerche&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Suche nach den Resten von Amelios II und die Bergung des Senders ging schneller vonstatten als erwartet. Javier de la Puente von unserem Projektpartner SEO hat mit Luis Lopo, einem Mitarbeiter der Regierung von La Rioja, Kontakt aufgenommen. Der hat sich sofort auf den Weg gemacht. Er hat die Reste von Amelios II gefunden und den Sender, der bisher einwandfrei funktioniert, geborgen. Wir werden demächst Fotos von dem Fundort erhalten und sie mit einem ausführlicheren Bericht hier online stellen. Bisher vermutet Luis Lopo aufgrund der wenigen Reste, die er fand (nur einige Federn und Knochen), dass der Vogel wahrscheinlich einem Beutegreifer zum Opfer fiel.</p>
<p>Wir sind Luis Lopo und Javier de la Puente für die schnelle, erfolgreiche Aktion sehr dankbar.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/stoerche.wordpress.com/2431/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/stoerche.wordpress.com/2431/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=projekt-storchenzug.com&#038;blog=15997961&#038;post=2431&#038;subd=stoerche&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Amelios II wahrscheinlich verunglückt</title>
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		<pubDate>Sat, 11 May 2013 13:30:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Schulz</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitentelemetrie]]></category>
		<category><![CDATA[Senderstörche Update]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit einigen Tagen beobachten wir aufmerksam die Senderdaten des Storchs Amelios II. Der Senderstandort hat sich seit 3. Mai nur geringfügig verändert, im Radius von etwa 20 Metern. Heute sind neue Daten des Bewegungssensors eingetroffen. Sie weisen leider darauf hin, &#8230; <a href="http://projekt-storchenzug.com/2013/05/11/amelios-ii-wahrscheinlich-verungluckt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=projekt-storchenzug.com&#038;blog=15997961&#038;post=2421&#038;subd=stoerche&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einigen Tagen beobachten wir aufmerksam die Senderdaten des Storchs Amelios II. Der Senderstandort hat sich seit 3. Mai nur geringfügig verändert, im Radius von etwa 20 Metern. Heute sind neue Daten des Bewegungssensors eingetroffen. Sie weisen leider darauf hin, dass der Vogel wahrscheinlich tot ist. Der Unglücksort liegt etwa 10 km südöstlich von Alfaro im Ebrotal am Rand eines Ackers.</p>
<p>Wir werden nun versuchen, den Vogel mit Hilfe unserer spanischen Partner zu finden und ggf. den Sender zu bergen.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/stoerche.wordpress.com/2421/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/stoerche.wordpress.com/2421/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=projekt-storchenzug.com&#038;blog=15997961&#038;post=2421&#038;subd=stoerche&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>1. Zwischenbericht 2013</title>
		<link>http://projekt-storchenzug.com/2013/05/11/1-zwischenbericht-2013/</link>
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		<pubDate>Sat, 11 May 2013 11:56:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Schulz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Jahren stellen wir fest, dass bei über 50 % der westziehenden Weissstörche (Ciconia ciconia) der nordwestlichen Population sich das Zugverhalten stark verändert hat. Ein hoher Prozentsatz dieser Vögel zieht nicht mehr nach Westafrika, sondern überwintert bereits im Süden Spaniens. &#8230; <a href="http://projekt-storchenzug.com/2013/05/11/1-zwischenbericht-2013/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=projekt-storchenzug.com&#038;blog=15997961&#038;post=2395&#038;subd=stoerche&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family:Arial;">Seit Jahren stellen wir fest, dass bei über 50 % der westziehenden Weissstörche (Ciconia ciconia) der nordwestlichen Population sich das Zugverhalten stark verändert hat. Ein hoher Prozentsatz dieser Vögel zieht nicht mehr nach Westafrika, sondern überwintert bereits im Süden Spaniens. Die Vögel halten sich dort zur Nahrungssuche vor allem auf einigen grossen, offenen Mülldeponien auf.</span><span style="font-family:Arial;font-size:small;"> </span></p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2397" alt="banner_640px" src="http://stoerche.files.wordpress.com/2013/05/banner_640px.jpg?w=640&#038;h=137" width="640" height="137" /></p>
<p><span style="font-family:Arial;">Die Frage nach dem Auslöser des veränderten Zugverhaltens ist bisher nicht beantwortet. Sind vielleicht die früheren „Ansiedlungsprojekte“ dafür mit verantwortlich? Vor einem halben Jahrhundert wurden Weissstörche aus Nordafrika in die Schweiz und indirekt auch in andere Länder Westeuropas „importiert“, um die damals fast ausgestorbenen Populationen wieder aufzubauen. Die Gene der „angesiedelten“ Vögel befinden sich heute wahrscheinlich in vielen „europäischen“ Störchen. Haben sie vielleicht Einfluss auf Zugweg und -entfernung? Welche Rolle spielt der Klimawandel? Viele Fragen sollen mit dem Projekt „SOS Storch Storchenzug im Wandel“ beantwortet werden.<span id="more-2395"></span></span></p>
<p><span style="font-family:Arial;">Um die Bevölkerung und die Fachwelt für die Problematik „Verändertes Zugverhalten“ zu sensibilisieren, ist eine intensive, projektbegleitende Öffentlichkeitsarbeit vorgesehen. Das Projekt wurde als Kooperation verschiedener Projektpartner (Organisationen und Fachleute) in allen Ländern entlang der Zugroute der Westzieher konzipiert.</span><span style="font-family:Arial;font-size:small;"> </span></p>
<p><span style="font-family:Arial;">Wir freuen uns auf die Mitarbeit weiterer Projektpartner, zusätzlich zu den hier aufgeführten aktuellen Partnern:</span></p>
<p><span style="font-family:Arial;">Im Projekt „SOS Storch – Storchenzug im Wandel“ arbeiten die Projektpartner mit Sponsoren zusammen, die jeweils einen oder mehrere Satellitensender und deren „Betriebskosten“ finanzieren (siehe auf der Projekt-Website von Storch Schweiz unter „Senderstörche“).</span></p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2399" alt="Bild_8_640px" src="http://stoerche.files.wordpress.com/2013/05/bild_8_640px.jpg?w=640&#038;h=181" width="640" height="181" /></p>
<p><span style="font-family:Arial;">Laut einer EU-Richtlinie aus dem Jahr 1999, die bis zum Jahr 2016 umgesetzt werden soll, muss der organische Anteil des deponierten Mülls in den EU-Ländern sukzessive auf bis zu 3% reduziert werden. Im Klartext bedeutet das: Essensreste und ähnliche Haushaltsabfälle werden aussortiert und kompostiert, verbrannt oder in Biogasanlagen verwertet. Welche Folgen wird das Verschwinden der Nahrungsquelle „Müll“ für die in Südspanien überwinternden Störche haben? Wie weit wurde die EU-Richtlinie bereits umgesetzt? Wie sieht der Zeitplan für die Umsetzung der Richtlinie auf den südspanischen Deponien aus? Welche Bedeutung haben die Mülldeponien für die Störche, im Vergleich zu anderen Nahrungsressourcen in der Region?</span><span style="color:#000000;font-family:Arial;"> </span></p>
<p><span style="font-family:Arial;"><b>Zusammenfassung des bisherigen Projektverlaufes Dezember 2012</b></span><span style="color:#000000;font-family:Arial;"> </span></p>
<p><span style="font-family:Arial;">Nach mehrmonatiger Planung und Vorbereitung begann im Januar 2011 die eigentliche Projektarbeit mit einer Recherche- und Forschungsreise. Mehrere Wochen lang war der Projektleiter in Spanien unterwegs, um den Status Quo zu ermitteln, erste Untersuchungen anzustellen und Kontakte zu potentiellen Projektpartnern herzustellen. Besucht wurden dabei verschiedene Deponien.</span><span style="font-family:Arial;font-size:small;"> </span></p>
<p><span style="font-family:Arial;"><img class="size-full wp-image-2400 alignleft" alt="Bild_1_300px" src="http://stoerche.files.wordpress.com/2013/05/bild_1_300px.jpg?w=640"   />In den Jahren 2011 und 2012 kamen 9 GPS-Satellitensender in der Schweiz zum Einsatz: Fünf Sender wurden im Jahr 2011 ursprünglich auf den folgenden Jungstörchen befestigt: Bruno (Uznach/SG), Dani (Kartause Ittingen/TG), Amelios (Zoo Basel), Düschess (Biel-Benken/BL) und Sämi (Murimoos/AG). Drei dieser Störche verunglückten bereits 2011 (Bruno, Amelios und Düschess). Die Sender von Amelios und Düschess konnten geborgen werden und wurden 2012 auf den Jungstörchen Elvis (Biel-Benken/BL) und Toni (Rothenburg/LU) wieder verwendet.</span><span style="color:#000000;font-family:Arial;"> </span></p>
<p><span style="font-family:Arial;">Vier weitere Sender wurden im Jahr 2012 angeschafft und auf den Jungstörchen Sünni (Uznach/SG), Yumna (Zoo Basel), Amelios II (Zoo Basel) und Manuela (Hünenberg/ZG) eingesetzt. Ein oder zwei dieser Vögel sind in 2012 ausgefallen (Sünni und evtl. Manuela). Auch der Senderstorch Dani aus 2011 verunglückte im Jahr 2012.</span><span style="color:#000000;font-family:Arial;"> </span></p>
<p><span style="font-family:Arial;">Insgesamt wurden somit seit Beginn der Besenderungen in 2011 und 2012 elf Jungstörche telemetriert, von denen zum Ende des Jahres 2012 noch fünf (evtl. sechs) lebten (Sämi, Elvis, Yumna, Amelios II, Toni und Manuela) und Daten lieferten. Die Ausfallrate von etwa der Hälfte der Jungstörche erscheint auf den ersten Blick sehr hoch, entspricht aber etwa der Mortalität, die von Jungstörchen im ersten Lebensjahr zu erwarten ist.</span><span style="color:#000000;font-family:Arial;"> </span></p>
<p><span style="font-family:Arial;"><b><img class="size-full wp-image-2401 alignleft" alt="bruno_karte_300px" src="http://stoerche.files.wordpress.com/2013/05/bruno_karte_300px.jpg?w=640"   />Senderstorch „Bruno“<br />
</b></span><span style="font-family:Arial;">Bereits im Oktober 2011 verunglückte Bruno auf der Mülldeponie der Stadt Kenitra in Marokko, nördlich von Rabat. Danach trafen noch ein Jahr lang, bis zum 23.10.2012, sporadisch Koordinaten seines Senders ein, immer von der gleichen Stelle. Die Sensordaten zeigten allerdings eindeutig, dass der Vogel tot ist.</span><span style="color:#000000;font-family:Arial;"> </span></p>
<p><span style="font-family:Arial;"><b><img class="size-full wp-image-2402 alignleft" alt="dani_karte_300px" src="http://stoerche.files.wordpress.com/2013/05/dani_karte_300px.jpg?w=640"   />Senderstorch „Dani“<br />
</b></span><span style="font-family:Arial;">Nachdem Dani sich Ende 2011 überwiegend an der Mülldeponie von Ejea de los Caballeros (nördlich von Zaragossa) aufgehalten hatte, verblieb er dort auch bis Ende April 2012. Dann zog er nach Osten zur Mittelmeerküste und hatte bereits am 11.5.2012 die Pyrenäen in nördlicher Richtung überquert und erreichte Mitte Mai die Region bei Bourg-en-Bresse, nur etwa 70 km westlich von Genf. Ab Mitte Mai bis Ende August hielt er sich dort auf im Umfeld der Mülldeponie auf und zog innerhalb weniger Tage durchs Rhonetal nach Süden, wo er sich bis zum November in der Camargue aufhielt. Mitte November 2012 verunglückte er dort, ein paar Kilometer südlich des Étang de Scamandre.</span><span style="color:#000000;font-family:Arial;"> </span></p>
<p><span style="font-family:Arial;"><b><img class="size-full wp-image-2403 alignleft" alt="amelios_karte_300px" src="http://stoerche.files.wordpress.com/2013/05/amelios_karte_300px.jpg?w=640"   />Senderstorch „Amelios“<br />
</b></span><span style="font-family:Arial;">Bereits seit Ende November war klar, dass Amelios in Spanien nahe der Stadt Teruel im August 2011 ums Leben gekommen war. Am 24.3.2012 konnte dann ein Team unseres Projektpartners SEO (Spanische Ornithologen-Gesellschaft) den Sender nach intensiver Suche bergen. Arturo Bobed Ubé von der SEO Teruel hat folgendes mitgeteilt: „Gestern haben wir den Sender von Amelios in Jabaloyas (Teruel) gefunden. Er lag in schwierigem Gelände. Wir haben zuerst einige Federn entdeckt und danach den Sender in der Nähe eines steilen Abhangs&#8230;.“. Der Sender wurde im August 2012 auf dem Jungstorch Toni befestigt (siehe hinten).</span><span style="color:#000000;font-family:Arial;"> </span></p>
<p><span style="font-family:Arial;"><b><img class="size-full wp-image-2404 alignleft" alt="dueschess_karte_300px" src="http://stoerche.files.wordpress.com/2013/05/dueschess_karte_300px.jpg?w=640"   />Senderstorch „Düschess“<br />
</b></span><span style="font-family:Arial;">Düschess war bereits im August 2011 in der Nähe seines Besenderungsorts verendet. Der Sender konnte von Beat Huggenberger (IIGSFBB Biel-Benken) geborgen werden und wurde im Juni 2012 auf dem Jungstorch Elvis befestigt (siehe hinten).</span><span style="color:#000000;font-family:Arial;"> </span></p>
<p><b><span style="font-family:Arial;"><img class="size-full wp-image-2405 alignleft" alt="saemi_karte_300px" src="http://stoerche.files.wordpress.com/2013/05/saemi_karte_300px.jpg?w=640"   />Senderstorch „Sämi“<br />
</span></b><span style="font-family:Arial;">Sämi war bereits in 2011 mit der Überwinterung im Senegal nahe der Stadt Kaolack der am weitesten gereiste Senderstorch des Projekt „SOS Storch“. Mitte März 2012 trat er vom Senegal aus seine Rückreise nach Norden an. Wenige Tage später erreichte er den Süden Mauretanien. Bereits am 14.4.2012 befand er sich in Südspanien und erreichte nach bilderbuchmässigem Zug am 23.4.2012 die Region Lerida. Bis Anfang August 2012 hielt er sich im Umfeld der Mülldeponie von Castelnou de Seana auf, etwa 30 km östlich von Lerida. Bis etwa Mitte August zog er über verschiedene Stationen nach Südwesten bis Zaragossa und wurde etwa 250 km weiter südlich nahe der Deponie bei Alcázar de San Juan geortet. Danach herrschte Funkstille. Es schien sicher, dass der Vogel dort verunglückt war. Umso grösser war die Freude, als ab 15.11.2012 plötzlich wieder regelmässig Koordinaten eintrafen, und zwar wiederum, wie im Jahr zuvor, aus dem Senegal, im Bereich der Städte Kaolack und Touba. Ein vorübergehender technischer Defekt hatte den Sender stillgelegt. Bis zum Ende des Jahres 2012 hielt sich Sämi weiterhin im Senegal auf und lieferte zuverlässige Daten.</span><span style="color:#000000;font-family:Arial;"> </span></p>
<p><span style="font-family:Arial;"><b><img class="size-full wp-image-2406 alignleft" alt="elvis_karte_300px" src="http://stoerche.files.wordpress.com/2013/05/elvis_karte_300px.jpg?w=640"   />Senderstorch „Elvis“<br />
</b></span><span style="font-family:Arial;">Am 12.6.2012 wurde in Biel-Benken der Sender des verunglückten Storchs „Düschess“ auf dem Jungstorch Elvis befestigt. Nach der ersten Augustwoche 2012 begann der Vogel seinen Zug nach Süden. Mit kürzeren Aufenthalten nahe Solothurn, Avenches und Gland erreichte er das Rhonetal und war am 21.8.2012 nahe Salon-de-Provence. Entlang der Mittelmeerküste erreichte er am 28.8.2012 Lerida in Nordspanien. Von dort aus ging der Zug am 16.9. über Zaragoza nach Alcázar de San Juan, wo er sich etwa 2 Wochen lang auf der Deponie aufhielt. Seit Anfang Oktober war er stationär im größeren Umfeld der Stadt Almagro, dabei auch häufig auf der dortigen Mülldeponie. Seit Anfang Dezember 2012 fiel mehrfach bis zu 2 Wochen lang der Sender aus, vermutlich aufgrund zu niedriger Batteriespannung, aber aktuelle Daten belegen, dass der Vogel lebt.</span><span style="color:#000000;font-family:Arial;"> </span></p>
<p><span style="font-family:Arial;"><b><img class="size-full wp-image-2407 alignleft" alt="suenni_karte_300px" src="http://stoerche.files.wordpress.com/2013/05/suenni_karte_300px.jpg?w=640"   />Senderstorch „Sünni“<br />
</b></span><span style="font-family:Arial;">Sünni wurde am 12.6.2012 in Uznach mit einem neuen GPS-Sender versehen. Vom 26.7. an wechselte er zeitweise nach Hombrechtikon und begann seinen Zug am 13.8.2012. Über Lausanne flog er in die Region ca. 50 km südlich von Lyon, wo er sich zusammen mit rund 175 Störchen bei Saint Maurice-l’Exil aufhielt und, vermutlich am 16.8., mit einer Freileitung kollidierte. Am Abend des 18.8. wurde Sünni von Jacques Frier dort verletzt beobachtet. Am 22.8.2012 lieferte Jacques Frier den durch Stromschlag verletzten Vogel bei Pascal Tavernier ab, dem Direktor der Vogelpflegestation von Saint Forgeux nordwestlich von Lyon. Sünni hatte einen gebrochenen Coracoid-Knochen (Pendant zum Schulterblatt bei Säugetieren) und Verbrennungen, konnte aber am 3.10.2012 geheilt wieder in die Freiheit entlassen werden. Der Sender ist leider nicht mehr funktionsfähig.</span><span style="color:#000000;font-family:Arial;"> </span></p>
<p><span style="font-family:Arial;"><b><img class="size-full wp-image-2408 alignleft" alt="yumna_karte_300px" src="http://stoerche.files.wordpress.com/2013/05/yumna_karte_300px.jpg?w=640"   />Senderstorch „Yumna“<br />
</b></span><span style="font-family:Arial;">Yumna wurde am 13.6.2012 im Zoo Basel mit einem neuen GPS-Sender versehen. Nach anfänglichen „Ausflügen“ 5-10 km weit in die Region südlich der Stadt zog er am 14.8.2012 in südwestlicher Richtung ab und hielt sich ab 16.8. einige Tage lang in Frankreich, Region Bourg-en-Bresse, auf. Am 27.8. setzte er den Zug durch das Rhonetal und über Lyon und Valence fort und erreichte am 29.8. die Mülldeponie südwestlich von Montpellier. Er hielt sich dort jedoch nicht länger auf, sondern flog zügig weiter entlang der Mittelmeerküste, überquerte den östlichen Zipfel der Pyrenäen erreichte am 1.9.2012 Spanien. Die Deponie von Lerida überflog er ohne größeren Aufenthalt. Auf der Deponie bei Alcazar de San Juan, etwa im Zentrum Spaniens, hielt er sich etwa 1 Woche lang auf, bevor er am 9.9. weiter nach Süden zog. An der Deponie von Almagro legte er einen nächsten Stop ein und zog am 20.9. zügig weiter zur nächsten Deponie, südlich von Cordoba. 4 Tage später ging es weiter nach Südwesten in die Reisfelder auf der Insel Isla Mayor im Guadalquivir-Fluss, ca. 30 km südlich von Sevilla. Etwa einen Monat lang hielt er sich hauptsächlich dort auf, bevor er am 21.10. erstmals die etwa 20 km entfernte Deponie von Dos Hermanas besuchte. Bis zum Ende des Jahres war diese Deponie dann der Haupt-Aufenthaltsort, allerdings wurden immer wieder auch die Reisfelder auf der Isla Mayor angeflogen.</span><b><span style="font-family:Arial;font-size:small;"> </span></b></p>
<p><span style="font-family:Arial;"><b><img class="size-full wp-image-2409 alignleft" alt="amelios_II_karte_300px" src="http://stoerche.files.wordpress.com/2013/05/amelios_ii_karte_300px.jpg?w=640"   />Senderstorch „Amelios II“<br />
</b></span><span style="font-family:Arial;">Amelios II wurde ebenfalls am 13.6.2012 im Zoo Basel mit einem neuen GPS-Sender versehen. Abgesehen von einer zeitlichen Verschiebung von mehreren Tagen verlief sein Zug recht ähnlich dem von Yumna. Amelios II verliess Basel am 8.8.2012 in südwestlicher Richtung, folgte dann aber nicht dem Rhonetal nach Süden, sondern überflog etwas weiter westlich das Zentralmassiv. Er erreichte am 10.8. bei Perpignan den östlichen Rand der Pyrenäen, die er am nächsten Tag überflog. Am 13.8. war er in Lerida, besuchte aber die Mülldeponie nicht. Er flog nach Westen und hielt sich für einige Tage im Ebrotal östlich von Zaragoza auf, bevor er am 2.9. den Zug nach Südwesten fortsetzte und bereits am 3.9. Cordoba erreichte und schon die erste Nacht auf dem Dach einer grossen Halle der Mülldeponie verbrachte. Er verweilte (und übernachtete) bis zum 23.9. auf der Deponie und suchte gelegentlich das benachbarte Tal des Rio Guadajoz auf, vermutlich, um dort zu trinken. Am 24.9. zog er weiter nach SW bis in die Reisfelder auf der Isla Mayor bei Sevilla. Gelegentlich besuchte er auch die etwa 16 km entfernte Deponie von Dos Hermanas. Am 1.10.2012 flog Amelios II zurück zur Deponie von Cordoba, etwa 2 Wochen später wieder auf die Isla Mayor. Nach mehreren kurzen Aufenthalten auf den Deponien von Dos Hermanas und La Puebla de Cazalla hielt er sich ab 2.10. wieder für 10 Tage auf der Deponie von Cordoba auf, um am 13.10. auf die Isla Mayor zurückzukehren. Vom 24.11. bis 2.12.2012 folgte wieder eine Phase auf den Deponien Dos Hermanas und La Puebla de Cazalla, dann wieder die Deponie Cordoba, auf der er bis zum Jahresende blieb. Somit bewegte sich Amelios II im Winter 2012 regelmässig zwischen verschiedenen „Futterplätzen“, die bis zu 135 km voneinander entfernt lagen.</span><span style="font-family:Arial;font-size:small;"> </span></p>
<p><span style="font-family:Arial;"><b><img class="size-full wp-image-2410 alignleft" alt="manuela_karte_300px" src="http://stoerche.files.wordpress.com/2013/05/manuela_karte_300px.jpg?w=640"   />Senderstorch &#8220;Manuela“<br />
</b></span><span style="font-family:Arial;">Der Jungstorch Manuela wurde am 23.6.2012 in Hünenberg im Beisein von Regierungsrätin Manuela Weichelt-Picard besendert. Am 2.8. verliess der Vogel die Region von Hünenberg und flog ca. 35 km nach Uznach. Er pendelte bis zum 17.8. zwischen Uznach, dem Lützelsee/Hombrechtikon und um den südlichen Zürichsee, kehrte dann zeitweise nach Hünenberg zurück und flog am 22.8. nach Altreu/Solothurn. Von dort startete Manuela am 23.8. den Zug nach Südwesten, war am 24.8. am Südende des Genfer Sees, übernachtete am 25.8. im Rhonetal zwischen Grenoble und Lyon. Am 26.8. erreichte Manuela die Region um Montpellier, wo wir vom Ufer des Etang de Thau um 14:00 Uhr die letzte GPS-Koordinate erhielten. Bisher schien das plötzliche Ausbleiben weiterer Signale darauf hin zu deuten, dass der Vogel dort verunglückt ist. Bei einer Analyse aller Rohdaten sind nun jedoch einige Koordinaten und Sensordaten aufgetaucht, die dafür sprechen, dass lediglich der Sender ausgefallen ist: So liegt eine letzte (wenn auch ungenaue) Doppler-Koordinate vom 28.8.2012, 12:47 Uhr, auf einen Ort ca. 50 km südwestlich von Zaragossa. Die Entfernung (ca. 530 km Flugstrecke) von der letzten bekannten GPS-Koordinate könnte der Vogel ohne weiteres in 2 Tagen zurückgelegt haben. Somit besteht die Hoffnung, dass auch Manuela sich vielleicht in der Zukunft wieder „meldet“.</span><span style="color:#000000;font-family:Arial;"> </span></p>
<p><span style="font-family:Arial;"><b><img class="size-full wp-image-2411 alignleft" alt="toni_karte_300px" src="http://stoerche.files.wordpress.com/2013/05/toni_karte_300px.jpg?w=640"   />Senderstorch „Toni“<br />
</b></span><span style="font-family:Arial;">Der Senderstorch Toni wurde am 18.8.2012 in Rothenburg mit dem GPS-Sender markiert, den vorher der Storch Amelios trug. Toni begann seinen Zug am 27.8.. Er folgte dem Rhonetal nach Süden und erreichte entlang der Mittelküste am 5.9. Narbonne. Nach Überfliegung der Pyrenäen im äussersten Osten hielt er sich ab 7.7. im Umfeld der Deponie Castellnou de Seana auf, 30-40 km östlich von Lerida. Am 12.9. flog er weiter nach Lerida und hielt sich bis mindestens 4.10.  im Umfeld der Stadt und auf der benachbarten Deponie Montoliu auf. Bis zum 17.12.2012 gingen dann von Toni keine neuen Koordinaten ein, so dass davon ausgegangen werden musste, er sei in Lerida verunglückt. Neue Koordinaten vom 18.12. (ca. 45 km westlich von Lerida), vom 29.12. (Deponie Montoliu) und schliesslich vom 1.1.2013 (Stadt Lerida) machten dann jedoch deutlich, dass Toni noch am Leben und in der Region Lerida aktiv ist.</span><span style="font-family:Arial;font-size:small;"> </span></p>
<p><b><span style="font-family:Arial;">Fazit aus den Erkenntnissen der Satellitentelemetrie bis Dezember 2012</span></b></p>
<p><span style="font-family:Arial;"><img class="size-full wp-image-2412 alignleft" alt="07_sosstorch_DSC5037_300px" src="http://stoerche.files.wordpress.com/2013/05/07_sosstorch_dsc5037_300px.jpg?w=640"   />Nur zwei (!) der sieben in den Jahren 2011 und 2012 besenderten Störche, die zumindest den ersten Herbstzug überlebten, zogen „normal“, d.h., über die Strasse von Gibraltar hinaus nach Westafrika: Sämi überwinterte bislang zwei Mal im Senegal, Bruno schaffte es immerhin bis nach Kenitra in Marokko, bevor er verunglückte. Zwei der Störche überwinterten im Ebrotal in Nord-Spanien (Dani, Toni), einer in Almagro in Zentralspanien (Elvis), und zwei in der Region Sevilla in Süd-Spanien (Yumna, Amelios II). Damit bestätigen die bisherigen Ergebnisse dass die Veränderungen des Zugverhaltens immerhin mehr als zwei Drittel der überlebenden Vögel betreffen. Eine der Ursachen für diese Entwicklung liegt sehr wahrscheinlich daran, dass der „Nahrungsopportunist“ Weissstorch es versteht, die ganzjährige Verfügbarkeit von Nahrung auf den Deponien intensiv zu nutzen. Welche Rolle die Einbringung nordafrikanischer Gene durch marokkanische/algerische Vögel aus früheren Ansiedlungsprojekten spielt, muss durch weitere Untersuchungen geklärt werden, z.B. zur Genetik der betroffenen Populationen.</span><span style="font-family:Arial;font-size:small;"> </span></p>
<p><span style="font-family:Arial;">Die Ortsveränderungen mehrerer Vögel, vor allem der Störche Yumna und Amelios II, haben ergeben, dass die Störche bezüglich der Auswahl der „Nahrungshabitate“ sehr flexibel sind. Beide Vögel wechselten mehrfach zwischen bewässerten Reisfeldern und Mülldeponien, jeweils wahrscheinlich in Anpassung an verfügbare Nahrungsressourcen. Um hierzu verlässliche Informationen zu erhalten, wäre darüber nachzudenken, Felduntersuchungen zu Verhalten und Nahrungsbiologie bzw. -Verfügbarkeit an den jeweiligen Aufenthaltsorten durchführen zu lassen, durch Mitarbeiter von Storch Schweiz oder ggf. im Rahmen einer Zusammenarbeit mit spanischen Forschungseinrichtungen und Universitäten (z.B. Diplom- oder Doktorarbeiten).</span><b><span style="font-family:Arial;font-size:small;"> </span></b></p>
<p><b><span style="font-family:Arial;">Internationale Feldforschung in Spanien</span></b></p>
<p><span style="font-family:Arial;">Die überwiegend nicht ziehende Storchenpopulation von Malpartida de Caçeres ist prädestiniert für Untersuchungen zu den Auswirkungen veränderter Strategien auf Mülldeponien. Dort wurde in den letzten Jahren eine grosse, offene Deponie geschlossen und durch eine neue Deponie (Ecoparque), bei der Abfälle zunehmend kompostiert oder anderweitig bearbeitet werden, ersetzt. Feldbeobachtungen durch lokale Fachkräfte in Zusammenarbeit mit Storch Schweiz werden dort zeigen, wie die Störche auf das veränderte Nahrungsangebot reagieren.</span><span style="font-family:Arial;font-size:small;"> </span></p>
<p><span style="font-family:Arial;"><img class="size-full wp-image-2413 alignright" alt="malpartida_DSC7960_300px" src="http://stoerche.files.wordpress.com/2013/05/malpartida_dsc7960_300px.jpg?w=640"   />Um verlässliche Daten über die Nutzung der Deponie und der natürlichen Lebensräume durch die lokale Storchenpopulation zu erhalten, werden derzeit Datenlogger eingesetzt. Die Geräte sind etwa so gross wie die bisher verwendeten Satellitensender. Sie übertragen ihre Daten jedoch nicht via Satellit, sondern sammeln GPS-Koordinaten in einem internen Speicher und müssen mit einem Handgerät, der so genannten Basisstation, in mehrwöchigem Intervall ausgelesen werden. Befestigt werden die Datenlogger mit dem gleichen Rucksack-Geschirr wie die Satellitensender.</span><span style="font-family:Arial;font-size:small;"> </span></p>
<p><span style="font-family:Arial;"><img class="size-full wp-image-2414 alignleft" alt="malpartida_DSC8006_300px" src="http://stoerche.files.wordpress.com/2013/05/malpartida_dsc8006_300px.jpg?w=640"   />In einem ersten Schritt wurden am 3. Dezember 2012 auf der Deponie Ecoparque zwei mit einem Raketennetz gefangene Weissstörche mit Datenloggern versehen. Sie erfassen durchgehend jeweils 3 GPS-Koordinaten pro Stunde. Mehrfach konnten die Daten bereits von spanischen Kollegen (Manuel Giraldo/Umweltbeauftragter, Manuel Iglesias/SEO) ausgelesen werden. Schon die ersten Ergebnisse, ca. 3150 Datensätze in 3 Wochen, liefern beeindruckende Erkenntnisse. Eine erste grobe Auswertung ergab Folgendes:</span><span style="font-family:Arial;font-size:small;"> </span></p>
<p><span style="font-family:Arial;"><b>Storch „Lola“</b> <strong>(2381), Daten vom 3. bis 28.12.2012:<br />
</strong></span><span style="font-family:Arial;">Trotz der vermuteten „Unergiebigkeit“ der Mülldeponie als Nahrungsressource hielt sich der Storch zum Nahrungserwerb überwiegend auf der Deponie auf. Zum Trinken begab er sich täglich zu einem Gewässer ca. 600 m westlich der Deponie. Schlafplätze lagen überwiegend in den offenen Steineichenwäldern ca. 1,5 km westlich der Deponie. An einigen Tagen lagen die Aufenthaltsorte 10 bzw. 14 km nordöstlich von der Deponie, Zentrum der Aktivität war jedoch weiterhin die Deponie.</span><span style="font-family:Arial;font-size:small;"> </span></p>
<p><span style="font-family:Arial;"><b>Storch „Pepa“</b><strong> (2382), Daten vom 3. bis 28.12.2012:<br />
</strong></span><span style="font-family:Arial;">Auch dieser Storch ernährte sich vom 3.-8.12 und vom 24.-28.12. überwiegend auf der Deponie, allerdings suchte er mehrfach auch Agrar- und Weideland ca. 2,5 km südwestlich von Malpartida zur Nahrungssuche auf. Die Nächte verbrachte der Vogel meist auf seinem Nest im Zentrum von Malpartida de Caçeres, ca. 10 km nördlich der Deponie. Vom 9. bis 23.12.2012 hielt sich Pepa durchgehend ca. 60 km südlich von der Deponie Ecoparque auf, südlich und östlich von Merida, überwiegend auf der grossen Mülldeponie von Merida, zeitweise auch im Agrarland, z.B. nahe Puebla de la Calzada. Die Nächte verbrachte der Vogel dort meist in einem Tümpel nahe dem Ufer des Stausees von Alange.</span></p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2415" alt="05_sosstorch_DSC4787_640px" src="http://stoerche.files.wordpress.com/2013/05/05_sosstorch_dsc4787_640px.jpg?w=640&#038;h=234" width="640" height="234" /></p>
<p><span style="font-family:Arial;">Beide Vögel belegen, dass Mülldeponien im genannten Zeitraum auch für die nichtziehenden Störche von Malpartida von überragender Bedeutung sind. Neu war auch die Erkenntnis, dass selbst weit entfernte Deponien zeitweise zur Nahrungssuche angeflogen werden. In den kommenden Wochen und Monaten werden die Datenlogger sicherlich weiterhin wertvolle Daten zur Habitatnutzung der beiden Vögel liefern.</span><span style="font-family:Arial;font-size:small;"> </span></p>
<p><span style="font-family:Arial;"><img class="size-full wp-image-2417 alignright" alt="Bild_7_300px" src="http://stoerche.files.wordpress.com/2013/05/bild_7_300px.jpg?w=640"   />Aufgrund der guten Erfahrungen mit der Technologie der Datenlogger werden im Januar 2013 zwei weitere Altstörche in Malpartida mit Datenloggern versehen. Darüber hinaus sollen im Mai 2013 in Malpartida ausserdem Jungstörche mit Loggern oder Satellitensendern ausgestattet werden. Langfristig ist auch eine ökologische Kartierung nach Biotopen und Landnutzung im Aufenthaltsgebiet der Störche vorgesehen. Dies wird es dann ermöglichen, die Daten zum Aufenthalt der Vögel mit dem jeweils aufgesuchten Lebensraum zu „verschneiden“ und somit weitreichende Informationen zur Ökologie der Störche und zur Bedeutung der verschiedenen Typen von Mülldeponien zu erhalten.</span><span style="font-family:Arial;font-size:small;"> </span></p>
<p><span style="color:#000000;"><span style="font-family:Arial;">Die ersten Ergebnisse von drei Schweizerstörchen sind ziemlich erschreckend. Sie zeigen, wie viel Zeit sie tatsächlich zur Nahrungssuche auf Mülldeponien verbracht haben:</span></span><span style="color:#000000;font-family:Arial;font-size:small;"> </span></p>
<p><span style="color:#000000;"><span style="font-family:Arial;">Bei Dani waren es 73% aller Tage, bei Elvis fast 90% (!), und auch bei Yumna immerhin knapp 60%. Das sind nicht etwa Schätzungen, sondern Fakten, die sich durch die GPS-Daten exakt belegen lassen! Unsere Senderstörche ernähren sich also während des Zuges überwiegend bis ausschliesslich von Müll.</span></span><span style="color:#000000;font-family:Arial;font-size:small;"> </span></p>
<p><span style="color:#000000;"><span style="font-family:Arial;">Die vor kurzem begonnene Studie in Zentralspanien des <strong>“Nationalen Institutes für Wildtierforschung” (Instituto de Investigación en Recursos Cinegéticos, kurz IREC)</strong> hat den Gewichtszustand, Blutwerte und das Vorhandensein verschiedener Krankheitserreger bei Storchenkolonien auf Müllhalden und in natürlichen Lebensräumen untersucht und hat erstaunliche (vorläufige) Ergebnisse erbracht.</span></span><span style="color:#000000;font-family:Arial;font-size:small;"> </span></p>
<p><span style="color:#000000;"><span style="font-family:Arial;"><img class="size-full wp-image-2418 alignleft" alt="malpartida_DSC8050_300px" src="http://stoerche.files.wordpress.com/2013/05/malpartida_dsc8050_300px.jpg?w=640"   />Wie erwartet sind Storchküken die in der Nähe von Müllhalden geschlüpft, wesentlich schwerer und grösser als Ihre Artgleichen aus zum Beispiel einem Nationalpark – aber sie haben dafür ein deutlich geschädigtes Immunsystem und zeigen Folgeerscheinungen, wie Veränderungen des roten Blutfarbstoffes, die möglicherweise mit verschiedenen Giftstoffen zusammenhängen. Obwohl dies scheinbar ihren Gesundheitsstatus, was storcheigene Erreger angeht, wenig beeinflusst, sind zu diesen in der Darmflora Bakterien dazugekommen, die wenn auch vorerst harmlos, einen sehr hohen Grad an Resistenz gegen Antibiotika aufweisen. Resistenzen, die, auf andere Bakterien übertragen können zu gefährlichen Kombinationen führen. Die Störche, die im Nationalpark aufwachsen, beherbergen so gut wie keine dieser gefährlichen Erreger.</span></span><span style="color:#000000;font-family:Arial;font-size:small;"> </span></p>
<p><span style="color:#000000;"><span style="font-family:Arial;">Das spanische Institut für Wildtierforschung IREC, ein landesweit sehr aktives Forschungsinstitut, ist das Einzige in Spanien in dem Biologen, Tierärzte und viele andere Disziplinen unter einem Dach zusammenarbeiten. Die Arbeitsgruppe „Vogelpathologie“ ist Teil der SaBio Abteilung, sie wird aktiv im Projekt Storchenzug im Wandel zusammenarbeiten.</span></span></p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2419" alt="Störche 129_640px" src="http://stoerche.files.wordpress.com/2013/05/stc3b6rche-129_640px.jpg?w=640&#038;h=165" width="640" height="165" /></p>
<p><b><span style="font-family:Arial;">Website</span></b><span style="color:#000000;font-family:Arial;font-size:small;"> </span></p>
<p><span style="font-family:Arial;">Seit Beginn der neuen Projektphase von „SOS Storch – Storchenzug im Wandel“ im Januar 2011 wird regelmässig im Projektblog (</span><a href="http://www.storch-schweiz.ch/"><span style="font-family:Times New Roman;">www.storch-schweiz.ch</span></a><span style="font-family:Arial;"> oder direkt auf </span><a href="http://www.projekt-storchenzug.com/"><span style="font-family:Times New Roman;">www.projekt-storchenzug.com</span></a><span style="font-family:Arial;">) über den Verlauf des Projekts und neue Ergebnisse berichtet. Sämtliche dort publizierten Artikel können weiterhin abgerufen werden. Ein wichtiger Bestandteil der Website ist vor allem die Darstellung und regelmässige Aktualisierung der Zugbewegungen der besenderten Störche.</span><span style="color:#000000;font-family:Arial;"> </span></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/stoerche.wordpress.com/2395/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/stoerche.wordpress.com/2395/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=projekt-storchenzug.com&#038;blog=15997961&#038;post=2395&#038;subd=stoerche&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Update Senderstörche, 28.4.2013</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 01:35:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Schulz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Elvis hält sich noch immer überwiegend in der Region seines Heimatorts Biel-Benken auf. Toni war zwar schon kurzzeitig am schweizerischen Bodenseeufer, ist aber inzwischen wieder auf die deutsche Seite des Bodensees zurückgekehrt. Zuletzt wurde er nördlich von Salem geortet. Yumna &#8230; <a href="http://projekt-storchenzug.com/2013/04/29/update-senderstorche-28-4-2013/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=projekt-storchenzug.com&#038;blog=15997961&#038;post=2392&#038;subd=stoerche&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Elvis</strong> hält sich noch immer überwiegend in der Region seines Heimatorts Biel-Benken auf. <strong>Toni</strong> war zwar schon kurzzeitig am schweizerischen Bodenseeufer, ist aber inzwischen wieder auf die deutsche Seite des Bodensees zurückgekehrt. Zuletzt wurde er nördlich von Salem geortet. <strong>Yumna</strong> ist etwa 20 km weiter nach Norden gezogen und wird jetzt regelmässig im Umfeld der Deponie von Ejea de los Caballeros/Nordspanien festgestellt. Dort hat sich auch der inzwischen verunglückten Storch Dani zeitweise länger aufgehalten. <strong>Amelios II</strong> wird noch immer überwiegend im Umfeld der Deponie von Alfaro geortet.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/stoerche.wordpress.com/2392/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/stoerche.wordpress.com/2392/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=projekt-storchenzug.com&#038;blog=15997961&#038;post=2392&#038;subd=stoerche&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Elvis &#8220;zu Hause&#8221; angekommen</title>
		<link>http://projekt-storchenzug.com/2013/04/26/elvis-zu-hause-angekommen/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Apr 2013 10:56:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Schulz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ergebnisse]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitentelemetrie]]></category>
		<category><![CDATA[Senderstörche Update]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach seinem Umweg über das Rheintal im Elsass ist Elvis heute &#8220;zu Hause&#8221; angekommen. Er wurde zuletzt bei Oberwil geortet, nur etwa 4 km von seinem &#8220;Geburtsort&#8221; Biel-Benken. 10 1/2 Monate nach der Besenderung als Nestling ist er ins Brutgebiet &#8230; <a href="http://projekt-storchenzug.com/2013/04/26/elvis-zu-hause-angekommen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=projekt-storchenzug.com&#038;blog=15997961&#038;post=2389&#038;subd=stoerche&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nach seinem Umweg über das Rheintal im Elsass ist <strong>Elvis</strong> heute &#8220;zu Hause&#8221; angekommen. Er wurde zuletzt bei Oberwil geortet, nur etwa 4 km von seinem &#8220;Geburtsort&#8221; Biel-Benken. 10 1/2 Monate nach der Besenderung als Nestling ist er ins Brutgebiet zurückgekehrt, nachdem er den &#8220;Winter&#8221; größtenteils auf der Deponie von Almagro bei Ciudad Real/Spanien verbracht hatte.</p>
<p>Auch <strong>Toni</strong> zieht es in Richtung Heimat. Er hat das Rheintal in Deutschland verlassen und ist in den letzten Tagen der Schweiz sehr nah gekommen &#8211; nach dem Motto &#8220;von hinten durch die Brust ins Auge&#8221;. Seine letzte Koordinate von heute Nacht liegt am Stadtrand von Konstanz.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/stoerche.wordpress.com/2389/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/stoerche.wordpress.com/2389/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=projekt-storchenzug.com&#038;blog=15997961&#038;post=2389&#038;subd=stoerche&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Die Senderstörche sind unterwegs, 24.4.2013</title>
		<link>http://projekt-storchenzug.com/2013/04/24/die-senderstorche-sind-unterwegs-24-4-2013/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Apr 2013 21:21:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Schulz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Satellitentelemetrie]]></category>
		<category><![CDATA[Senderstörche Update]]></category>

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		<description><![CDATA[Unsere Senderstörche sind inzwischen allesamt unterwegs gen Norden oder bereits halbwegs im &#8220;Sommergebiet&#8221; eingetroffen. Deshalb heute wieder mal ein Überblick über die Ortsveränderungen während der vergangenen drei Wochen. Elvis hielt sich seit Anfang April zuerst häufig am Rhein-Rhone-Kanal bei Heidwiller &#8230; <a href="http://projekt-storchenzug.com/2013/04/24/die-senderstorche-sind-unterwegs-24-4-2013/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=projekt-storchenzug.com&#038;blog=15997961&#038;post=2386&#038;subd=stoerche&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Senderstörche sind inzwischen allesamt unterwegs gen Norden oder bereits halbwegs im &#8220;Sommergebiet&#8221; eingetroffen. Deshalb heute wieder mal ein Überblick über die Ortsveränderungen während der vergangenen drei Wochen.</p>
<p><span id="more-2386"></span>
<p><strong>Elvis</strong> hielt sich seit Anfang April zuerst häufig am Rhein-Rhone-Kanal bei Heidwiller im Elsass auf, nur etwa 20 km entfernt von seinem &#8220;Geburtsort&#8221;. Dann, gegen Mitte April, besuchte er mehrfach den Zoologisch-Botanischen Garten von Mulhouse. Seit 14. April wird er meist im Ecomusée nahe Ensisheim/Elsass geortet und scheint dort zumindest häufig zu übernachten.</p>
<p><strong>Toni</strong> zog Anfang April aus Mulhouse im Rheintal nach Norden (Deutschland) und hielt sich dann zeitweise im Schwarzwald östlich von Freiburg/Breisgau auf. Von dort aus flog er dem Rhein entlang weiter nach Norden bis in die Rheinauen bei Bühl (Deutschland) nahe Strassburg. Seit Mitte April war Toni wieder in der Nähe von Freiburg. Inzwischen hat er das Rheintal verlassen und ist weiter nach Südosten geflogen. Heute abend (24.4.) wurde er am deutschen Nordufer des Bodensees zwischen Überlingen und Friedrichshafen festgestellt. Er hält sich derzeit nur etwa 7 km entfernt vom Affenberg Salem auf, wo eine Storchenkolonie besteht.</p>
<p><strong>Yumna</strong> hat die Deponie von Cordoba Mitte April verlassen. Innerhalb von 2-3 Tagen zog er nach Norden bis in die Region Zaragoza. Dort hielt er sich zuerst auf bewässerten Agrarflächen entlang des Rio Jalón auf und ist dann ins Ebrotal weiter geflogen, wo er sich ebenfalls in Bewässerungsfeldern aufhielt, ca. 30 km nordwestlich von Zaragoza. Seit heute abend ist er jedoch wieder weiter im Norden Spaniens, ca. 25 km südlich von Ejea de los Caballeros. Ganz in seiner Nähe gibt es dort eine Deponie, auf der sich der verunglückte Senderstorch Dani lange aufhielt.</p>
<p><strong>Amelios II</strong> hat am 12.4. die Region bei der Deponie Alcazar de San Juan verlassen und hält sich seit dem 13.4. überwiegend auf der Deponie bei Alfaro auf, die uns bisher unbekannt war. Die Stadt Alfaro im Ebrotal ist berühmt als die &#8220;Welthauptstadt der Störche&#8221;. Auf der dortigen Kathedrale gibt es die größte Storchenkolonie der Welt auf einem einzigen Gebäude: Mehr als 120 Paare brüten auf dem Dach der großen Kirche.</p>
<p><strong>Sämi</strong> hat sich seit dem 12. Januar nicht wieder gemeldet. Wir hoffen noch immer, dass sein Sender nicht völlig ausgefallen ist, sondern bald wieder Signale sendet.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/stoerche.wordpress.com/2386/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/stoerche.wordpress.com/2386/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=projekt-storchenzug.com&#038;blog=15997961&#038;post=2386&#038;subd=stoerche&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Neues von den Senderstörchen, 8.4.2013</title>
		<link>http://projekt-storchenzug.com/2013/04/08/neues-von-den-senderstorchen-7-4-2013/</link>
		<comments>http://projekt-storchenzug.com/2013/04/08/neues-von-den-senderstorchen-7-4-2013/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Apr 2013 20:53:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Schulz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Satellitentelemetrie]]></category>
		<category><![CDATA[Senderstörche Update]]></category>

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		<description><![CDATA[Elvis und Toni sind &#8220;übers Ziel hinausgeschossen&#8221;. Elvis ist seit Ende März von den Dombs in der Region Bourg-en-Bresse etwa 250 km weiter nach Nordwesten geflogen. Er hält sich derzeit im Elsass auf, nicht weit entfernt von Mulhouse. Damit ist &#8230; <a href="http://projekt-storchenzug.com/2013/04/08/neues-von-den-senderstorchen-7-4-2013/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=projekt-storchenzug.com&#038;blog=15997961&#038;post=2384&#038;subd=stoerche&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Elvis und Toni sind &#8220;übers Ziel hinausgeschossen&#8221;. <strong>Elvis</strong> ist seit Ende März von den Dombs in der Region Bourg-en-Bresse etwa 250 km weiter nach Nordwesten geflogen. Er hält sich derzeit im Elsass auf, nicht weit entfernt von Mulhouse. Damit ist er jetzt etwa 30 km nordwestlich von seinem Geburtsort Biel-Benken. <strong>Toni</strong> hat es noch weiter nach Norden gezogen. Er hält sich jetzt in Deutschland in der Rheinebene auf, in der Nähe von Bühl, und etwa 150 km nördlich von seinem Geburtsort in Toni&#8217;s Zoo bei Rothenburg.</p>
<p><strong>Amelios II</strong> ist seit Ende März ebenfalls Richtung Norden gezogen. Allerdings wesentlich langsamer. Zuerst hielt er sich in der Region der Deponie Almagro auf, gestern hat er die Deponie bei Alcazar de San Juan im Zentrum Spaniens erreicht. <strong>Yumna</strong> dagegen hält sich unverändert im Umfeld der Deponie von Cordoba auf. Von <strong>Sämi</strong>, dessen Sender sich seit 12. Januar 2013 nicht mehr gemeldet hat, gibt es weiterhin keine Neuigkeiten.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/stoerche.wordpress.com/2384/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/stoerche.wordpress.com/2384/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=projekt-storchenzug.com&#038;blog=15997961&#038;post=2384&#038;subd=stoerche&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Elvis und Toni gemeinsam bei Bourg-en-Bresse</title>
		<link>http://projekt-storchenzug.com/2013/03/29/elvis-und-toni-gemeinsam-bei-bourg-en-bresse/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Mar 2013 11:40:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Schulz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Satellitentelemetrie]]></category>
		<category><![CDATA[Senderstörche Update]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem die beiden Senderstörche Elvis und Toni zur gleichen Zeit, aber unabhängig voneinandere den &#8220;Heimflug&#8221; aus Spanien Richtung Schweiz angetreten hatten, sind sie jetzt bei Pont d&#8217;Ain, ca. 20 km südlich von Bourg-en-Bresse/Frankreich und knapp westlich des französischen Jura, eingetroffen. &#8230; <a href="http://projekt-storchenzug.com/2013/03/29/elvis-und-toni-gemeinsam-bei-bourg-en-bresse/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=projekt-storchenzug.com&#038;blog=15997961&#038;post=2381&#038;subd=stoerche&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem die beiden Senderstörche Elvis und Toni zur gleichen Zeit, aber unabhängig voneinandere den &#8220;Heimflug&#8221; aus Spanien Richtung Schweiz angetreten hatten, sind sie jetzt bei Pont d&#8217;Ain, ca. 20 km südlich von Bourg-en-Bresse/Frankreich und knapp westlich des französischen Jura, eingetroffen. Sie halten sich dort offenbar im gleichen Trupp auf. Was genau dieses Agrargebiet am Rand des Dombs für die Störche attraktiv macht, lässt sich auf den Satellitenkarten nicht erkennen. Jedenfalls liegt der Aufenthaltsort nur etwa 25 km von der Deponie Bourg-en-Bresse entfernt, die schon von anderen Senderstörchen, z.B. Dani, genutzt wurde. Von der Flugroute, die östlich des französischen Jura über den Genfer See ins schweizerische Brutgebiet führen würde, sind die beiden Störche nur etwa 40 km entfernt.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/stoerche.wordpress.com/2381/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/stoerche.wordpress.com/2381/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=projekt-storchenzug.com&#038;blog=15997961&#038;post=2381&#038;subd=stoerche&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Sponsoren Projekt SOS Storch</title>
		<link>http://projekt-storchenzug.com/2013/03/26/sponsoren-projekt-sos-storch/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Mar 2013 17:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Schulz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Die folgenden Personen und Institutionen haben als Sponsoren das Projekt SOS Storch unterstützt: Anonyme Spende; Bachmann Hildi, Uznach (SG); IIGSFBB, Informelle Interessengemeinschaft Storchenfreunde Biel-Benken (BL); Egenter Hans, Muri (AG); Gerber Rösli und Werner, Restaurant Bützen, Hünenberg (ZG); Jagd- und Fischereiverwaltung &#8230; <a href="http://projekt-storchenzug.com/2013/03/26/sponsoren-projekt-sos-storch/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=projekt-storchenzug.com&#038;blog=15997961&#038;post=2377&#038;subd=stoerche&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die folgenden Personen und Institutionen haben als Sponsoren das Projekt SOS Storch unterstützt:</strong></p>
<p>Anonyme Spende;<br />
Bachmann Hildi, Uznach (SG);<br />
IIGSFBB, Informelle Interessengemeinschaft Storchenfreunde Biel-Benken (BL);<br />
Egenter Hans, Muri (AG);<br />
Gerber Rösli und Werner, Restaurant Bützen, Hünenberg (ZG);<br />
Jagd- und Fischereiverwaltung des Kantons Zug, Regierungsrätin Manuela Weichelt-Picard (ZG);<br />
MURIMOOS werken und wohnen (AG);<br />
Stiftung Kartause Ittingen (TG);<br />
Storchenverein Uznach (SG);<br />
Verschiedene Wehrdienste;<br />
Wesemann Andreas (Maler &amp; Hebebühne Wesemann AG), Zug (ZG);<br />
Zoo Basel (BS).</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/stoerche.wordpress.com/2377/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/stoerche.wordpress.com/2377/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=projekt-storchenzug.com&#038;blog=15997961&#038;post=2377&#038;subd=stoerche&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Elvis und Toni unterwegs nach Norden</title>
		<link>http://projekt-storchenzug.com/2013/03/26/elvis-und-toni-unterwegs-nach-norden/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Mar 2013 09:50:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Schulz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Satellitentelemetrie]]></category>
		<category><![CDATA[Senderstörche Update]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Senderstörche Elvis und Toni sind auf ihrem Weg nach Norden seit gestern zügig voran gekommen. Beide befanden sich gegen Mittag etwa auf der Höhe von Bezier in Südfrankreich, etwa 100 km nördlich der spanischen Grenze. Jetzt, am späten Nachmittag, &#8230; <a href="http://projekt-storchenzug.com/2013/03/26/elvis-und-toni-unterwegs-nach-norden/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=projekt-storchenzug.com&#038;blog=15997961&#038;post=2375&#038;subd=stoerche&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Senderstörche Elvis und Toni sind auf ihrem Weg nach Norden seit gestern zügig voran gekommen. Beide befanden sich gegen Mittag etwa auf der Höhe von Bezier in Südfrankreich, etwa 100 km nördlich der spanischen Grenze. Jetzt, am späten Nachmittag, sind sie bereits etwa auf der Höhe von Avignon.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/stoerche.wordpress.com/2375/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/stoerche.wordpress.com/2375/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=projekt-storchenzug.com&#038;blog=15997961&#038;post=2375&#038;subd=stoerche&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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