Update „Sämi“: Nur noch 1000 km bis nach Spanien

Der Senderstorch Sämi hat am 15.3. die Grenze vom Senegal nach Mauretanien überflogen und hielt sich bis zum 17.3. knapp nördlich des Senegalflusses im tiefen Süden Mauretaniens auf. Am 18.3. zog er ca. 80 km weiter nach NNE und übernachtete nahe der mauretanischen Stadt Aleg. Am 19.3. erreichte er nach weiteren 70 km die Sahara.

Von dort aus startete Sämi zügig durch. 250 km legte er am 20.3. zurück. Er verbrachte die Nacht in der Sahara zwischen den Oasen Chinguetti und Ouadane, nicht weit von der berühmten geologischen Kreisstruktur Guelb er Richat. Sie ist selbst aus dem All zu erkennen und ist bekannt als das „Auge Afrikas“. Am 21.3. flog Sämi mit 530 km eine rekordverdächtige Strecke und übernachtete im Norden Mauretaniens in der Sahara nahe Bir Moghrein. Nach weiteren 350 km erreichte er heute, am 22.3., Marokko, wo er die Nacht in der Sahara auf Höhe der Kanarischen Inseln verbringt.

Bis zur Straße von Gibraltar sind es für Sämi nur noch etwa 1000 Kilometer. Falls er seinen Zug so entschlossen fortsetzt, dann könnte er bereits in 3 Tagen Südspanien und damit Europa erreichen. Wie schon auf dem Zug nach Süden im vergangenen Herbst zeigt Sämi auch beim Heimflug bisher ein bilderbuchmäßiges Verhalten.

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