Projekt „SOS Storch“ in der Sendung „Einstein“ auf SRF1

Am 12. Dezember 2013 um 21 Uhr berichtete das Schweizer Fernsehen SRF1 in der Sendereihe „Einstein“ über unser Projekt. Starten Sie das Video durch Klick auf das Bild oder den darunterstehenden Link.

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>> Hier gehts zum Video

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Exakte Zugroute des verunglückten Senderstorchs Apollo

Auch der Logger des verunglückten Senderstorchs Apollo aus Möhlin wurde mit Hilfe unseres Projektpartners SEO in Spanien geborgen. Der Logger und Reste des Vogels wurden nahe Torres de Segre/Lerida in einer Obstplantage unter einer Hochspannungsleitung gefunden. Wahrscheinlich ist der Vogel durch Leitungsanflug ums Leben gekommen. Javier de la Puente hat die Detaildaten aus dem Logger herausgeladen. Durch Klick auf den untenstehenden Link können Sie nun die exakte Zugroute von Apollo mit allen Detaildaten anschauen. Voraussetzung ist, dass auf Ihrem Computer die Software GoogleEarth installiert ist. Nach Klick auf den Link wählen Sie im Kontextmenü bitte die Option “Öffnen”.

>>  Hier klicken, um die Zugroute in GoogleEarth zu öffnen

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Exakte Zugroute des verunglückten Senderstorchs Hildi

Von den mit Datenloggern versehenen Störchen erhalten wir täglich eine SMS mit 5 Koordinaten. Dies ermöglicht uns ein grobes Bild vom Zug der Störche. Tatsächlich gesammelt und abgespeichert werden in den Loggern jedoch die Koordinaten im 20-Minuten Rhythmus. Diese zusätzlichen Daten müssen manuell per Funk heruntergeladen werden und geben dann ein sehr genaues Bild von der Zugroute.

Der Logger des verunglückten Senderstorchs Hildi aus Uznach wurde in Spanien geborgen.Unser Projektpartner Javier de la Puente von der SEO hat die Detaildaten aus dem Logger herausgeladen. Durch Klick auf den untenstehenden Link können Sie nun die exakte Zugroute von Hildi anschauen. Voraussetzung ist, dass auf Ihrem Computer die Software GoogleEarth installiert ist. Nach Klick auf den Link wählen Sie im Kontextmenü bitte die Option „Öffnen“.

>> Hier klicken, um die Zugroute in GoogleEarth zu öffnen

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2. Zwischenbericht „SOS Storch“, September 2013

ZWISCHENBERICHT „SOS Storch“, AUGUST/SEPTEMBER 2013
Zugbewegungen der besenderten Störche 

In der folgenden Übersicht werden die Zugbewegungen der besenderten Störche des Projekts „SOS Storch“ aufgezeigt, beginnend mit der Situation während des letzten Zwischenberichts bis zum aktuellen Stand vom 9.9.2013. 

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Zusätzliche Details zum Zugverhalten lassen sich am besten auf den Zugkarten ablesen, die auf der Website http://projekt-storchenzug.com enthalten sind. Um das Verhalten der Störche zu analysieren, können auf jeder Karte die Zugbewegungen auf gewünschte Zeiträume eingegrenzt sowie ein Layer mit allen relevanten Mülldeponien aktiviert werden. Besonders letzteres ist interessant, da es vermittelt, welche Bedeutung die Deponien als Rast- und Nahrungsplätze während des Zuges haben.  Weiterlesen

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1. Zwischenbericht 2013

Seit Jahren stellen wir fest, dass bei über 50 % der westziehenden Weissstörche (Ciconia ciconia) der nordwestlichen Population sich das Zugverhalten stark verändert hat. Ein hoher Prozentsatz dieser Vögel zieht nicht mehr nach Westafrika, sondern überwintert bereits im Süden Spaniens. Die Vögel halten sich dort zur Nahrungssuche vor allem auf einigen grossen, offenen Mülldeponien auf. 

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Die Frage nach dem Auslöser des veränderten Zugverhaltens ist bisher nicht beantwortet. Sind vielleicht die früheren „Ansiedlungsprojekte“ dafür mit verantwortlich? Vor einem halben Jahrhundert wurden Weissstörche aus Nordafrika in die Schweiz und indirekt auch in andere Länder Westeuropas „importiert“, um die damals fast ausgestorbenen Populationen wieder aufzubauen. Die Gene der „angesiedelten“ Vögel befinden sich heute wahrscheinlich in vielen „europäischen“ Störchen. Haben sie vielleicht Einfluss auf Zugweg und -entfernung? Welche Rolle spielt der Klimawandel? Viele Fragen sollen mit dem Projekt „SOS Storch Storchenzug im Wandel“ beantwortet werden. Weiterlesen

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Sponsoren für Satellitensender gesucht!!

Es ist vorgesehen, im Rahmen des Projekts „SOS Storch“ weitere Weissstörche mit Satellitensendern zu versehen. Die mit dieser Technik gewonnen Daten helfen uns, Strategien für den Schutz der schweizerischen Störche zu entwickeln.

Leider verursachen die Anschaffung und der Betrieb solcher Sender erhebliche Kosten. Wir freuen uns deshalb über Sponsoren, die bereit sind, die Kosten für einen Sender zu übernehmen. Spnsoren können den Namen des besenderten Vogels festlegen und werden an prominenter Stelle in der Projekt-Berichterstattung genannt (z.B. bei den Karten auf der Website).

Sollten Sie interessiert sein, als Sponsor einen neuen Sender zu übernehmen, dann wenden Sie sich bitte direkt an die Geschäftsführung von Storch Schweiz: Tel: +41-(0)629652926, eMail: storch-schweiz@bluewin.ch

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Senderstorch Hildi ist tot

Der Senderstorch Hildi aus Uznach ist in Spanien ums Leben gekommen. Der Datenlogger konnte geborgen werden. Folgendes geschah im Detail: Weiterlesen

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Senderstorch Toni ist tot

Inzwischen haben wir die traurige Gewissheit: Der Senderstorch Toni ist tot. Herr Volker Ziemer (Landesbund für Vogelschutz, Bayern, Ortsgruppe Pfaffenhausen) aus dem Unterallgäu hat mich kürzlich telefonisch darüber informiert: Am 15. Mai hat der engagierte Storchenschützer die Überreste des Vogels und den Ring gefunden. Der Fundort lag westlich des Orts Hausen, nahe der Bahnlinie Mindelheim-Günzburg. Wahrscheinlich war der Vogel mit einem Zug kollidiert.

Aufgrund des ersten Berichts auf unserer Website über die letzten Koordinaten Tonis machte sich Herr Ziemer am 29. Mai nochmals auf die Suche und konnte schliesslich auch den leider defekten Sender finden. Er wird ihn uns in den nächsten Tagen zusenden. Für seine Bemühungen danken wir Herrn Ziemer vielmals.

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Kurze Auswertung der mit Datenloggern versehenen Störche

Die fünf Altstörche, die wir in Malpartida de Caceres und dem nahegelegenen Schutzgebiet Los Barruecos mit Datenloggern versehen haben, waren bis Ende April, während des Brütens, kaum aktiv und bewegten sich nur selten und kurzzeitig vom Nest. Seit Anfang Mai ist ihr Aktionsradius wieder größer. Vermutlich sind bei einigen inzwischen die Jungen geschlüpft (entsprechende Angaben liegen uns bisher nicht vor) und die Altvögel sind häufig zur Nahrungssuche unterwegs.

Es fällt auf, dass in dieser Phase die Mülldeponie Ecoparque nur relativ selten aufgesucht wird. Die Nahrungssuche erfolgt meist in den Weide- und Agrarflächen im näheren Umfeld der Nester. Folgende Entfernungen um die Nester ergeben sich nach einer kurzen Auswertung für die einzelnen Vögel:

Lola: 200-500 m. Nie an der Deponie.
Pepa: 2-3 km. Sehr selten auf der Deponie.
Antonia: 500-1000 m. Selten auf der Deponie.
Juana: 500 m -3 km. Gelegentlich auf der Deponie.
Manolo: 200-800 m. Nie auf der Deponie.
Francisco: verunglückt in Malpartida am 13. April 2013

Die Datenlogger liefern sehr große Mengen an Daten, viel mehr als die Satellitensender. Zuverlässige Angaben werden uns nach einer geplanten Detailauswertung der Daten vorliegen. Interessant ist jedenfalls, dass die Bedeutung der Deponie während der Zeit der Jungeaufzucht, zumindest in dieser frühen Phase, relativ gering ist.

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Was ist los mit Toni?

Seit mehr als 2 Wochen erhalten wir vom Senderstorch Toni keine neuen Daten mehr. Am 8. Mai flog er von seinem vorherigen Aufenthaltsort nordöstlich des Bodensees (nahe Überlingen) ca. 80-100 km nach Osten bis ins Unterallgäu, Region Tussenhausen und Markt Wald. Von dort gibt es am 9. Mai noch einige letzte, leider nur ungenaue Dopplerkoordinaten. Wir wissen also nicht genau, wo er sich zu letzt aufhielt.

Die letzten Sensordaten erhielten wir vom 8. Mai. Bis um 13:17 Uhr war der Vogel demzufolge auf jeden Fall noch aktiv. Die darauf folgenden fünf Aktivitätsdaten von 19:45 Uhr bis 21:28 Uhr weisen darauf hin, dass der Vogel sich nicht mehr bewegte. Aber aus Erfahrung wissen wir, dass es nicht ungewöhnlich ist, dass auch ein lebender Vogel 1 1/2 Stunden lang ruht und sich nicht bewegt. Batteriespannung (3,68 V) und Temperatur (29 Grad) sind zur gleichen Zeit im normalen Bereich, geben also ebenfalls keinen zwingenden Hinweis auf den Tod des Vogels.

Es ist also Beides möglich: Entweder ist der Senderstorch ums Leben gekommen, oder er lebt und der Sender hat die Funktion eingestellt. Wir wissen, dass dies in der Vergangenheit gerade bei Tonis Sender schon mehrfach einige Tage lang der Fall war. Da die letzten Dopplerkoordinaten im Umkreis von einigen Kilometern streuen, gibt es auch keine Chance, den Sender durch gezieltes Suchen zu finden.

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Amelios II: Todesursache Beutegreifer? Sender geborgen

Die Suche nach den Resten von Amelios II und die Bergung des Senders ging schneller vonstatten als erwartet. Javier de la Puente von unserem Projektpartner SEO hat mit Luis Lopo, einem Mitarbeiter der Regierung von La Rioja, Kontakt aufgenommen. Der hat sich sofort auf den Weg gemacht. Er hat die Reste von Amelios II gefunden und den Sender, der bisher einwandfrei funktioniert, geborgen. Wir werden demächst Fotos von dem Fundort erhalten und sie mit einem ausführlicheren Bericht hier online stellen. Bisher vermutet Luis Lopo aufgrund der wenigen Reste, die er fand (nur einige Federn und Knochen), dass der Vogel wahrscheinlich einem Beutegreifer zum Opfer fiel.

Wir sind Luis Lopo und Javier de la Puente für die schnelle, erfolgreiche Aktion sehr dankbar.

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Amelios II wahrscheinlich verunglückt

Seit einigen Tagen beobachten wir aufmerksam die Senderdaten des Storchs Amelios II. Der Senderstandort hat sich seit 3. Mai nur geringfügig verändert, im Radius von etwa 20 Metern. Heute sind neue Daten des Bewegungssensors eingetroffen. Sie weisen leider darauf hin, dass der Vogel wahrscheinlich tot ist. Der Unglücksort liegt etwa 10 km südöstlich von Alfaro im Ebrotal am Rand eines Ackers.

Wir werden nun versuchen, den Vogel mit Hilfe unserer spanischen Partner zu finden und ggf. den Sender zu bergen.

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