Senderstorch Toni ist tot

Inzwischen haben wir die traurige Gewissheit: Der Senderstorch Toni ist tot. Herr Volker Ziemer (Landesbund für Vogelschutz, Bayern, Ortsgruppe Pfaffenhausen) aus dem Unterallgäu hat mich kürzlich telefonisch darüber informiert: Am 15. Mai hat der engagierte Storchenschützer die Überreste des Vogels und den Ring gefunden. Der Fundort lag westlich des Orts Hausen, nahe der Bahnlinie Mindelheim-Günzburg. Wahrscheinlich war der Vogel mit einem Zug kollidiert.

Aufgrund des ersten Berichts auf unserer Website über die letzten Koordinaten Tonis machte sich Herr Ziemer am 29. Mai nochmals auf die Suche und konnte schliesslich auch den leider defekten Sender finden. Er wird ihn uns in den nächsten Tagen zusenden. Für seine Bemühungen danken wir Herrn Ziemer vielmals.

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2 Antworten zu Senderstorch Toni ist tot

  1. regula schreibt:

    hallo zusammen, auch ich möchte herrn ziemer danken für seine bemühungen.
    ich arbeite in tonis zoo darum heisst der storch auch toni , wir hofften immer das er doch noch nach hause kommt, nun soll er in frieden ruhen.

  2. Beat Huggenberger schreibt:

    Schade, dass es nun auch Toni erwischt hat.
    So ein Storchenleben ist wahrlich kein Leichtes. Ich bin überrascht, wie hoch die Sterblichkeit der Jungstörche ist. Gut dass sich Herr Ziemer die Mühe genmacht hat den Kadaver von Toni und damit den Sender zu finden.So hat hat man wohl traurige, aber immerhin sichere Gewissheit.

    Anderseits finde ich grossartig, dass uns dank der Sender vor Augen geführt wird, wie zerbrechlich der Erhalt einer Art sein kann. In diesem Jahr kommt ja hinzu, dass wahrscheinlich deutlich weniger Störche flügge werden als in den vergangenen paar Jahren. Das kalte und nasse Wetter hat hier vielen Bruten geschadet, oder wie bei unserem Horst, gar keine Jungen aufkommen lassen.

    Elvis und Yumna bleiben damit unsere letzte Verbindung zu den GPS – Senderstörchen.
    Ich hoffe, sie haben mehr Glück und noch ein langes Leben.

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