Yumna, Amelios II und Elvis, 23.10.2012

Unsere Senderstörche Yumna, Amelios II und Elvis scheinen ihr Überwinterungsgebiet erreicht zu haben.

Yumna ist wieder norwärts gezogen und hält sich zur Zeit südöstlich von Dos Hermanas auf.

Amelios II ist von Cordoba wieder südwärts nach Isla Mayor gezogen, wo er in den Reisfeldern seine Nahrung sucht.

Elvis hält sich unverändert seit 3 Wochen bei Almagra auf.

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2 Antworten zu Yumna, Amelios II und Elvis, 23.10.2012

  1. Beat Huggenberger schreibt:

    Was denkt Ihr bzw. was denken Sie: „Werden die drei verbliebenen, aktiven Senderstörche nun definitiv in Spanien überwintern oder doch noch nach Afrika fliegen?“

    Kann man aus der Grösse des seit Ende September, Anfang Oktober genutzen Gebietes etwas über das Futterangebot schliessen?
    Denn: während Elvis ein relativ kleines Gebiet südlich von Almagro durchstreift (ca. 80-100 qkm) sind dies bei Yumna (ca. 600 qkm) in und um die Isla Mayor oder bei Amelios II (mit über 3’000 qkm) zwischen Cordoba und Sevilla (Isla Mayor), deutlich grössere Gebiete.
    Was sagen die Fachleute?

    Dem Trio weiterhin alles Gute aus der Nordwestschweiz.

    • Holger Schulz schreibt:

      Hallo, Herr Huggenberger,

      Über die Aufenthaltsorte von Elvis nahe Almagro lassen sich aus den (leider nur schlechten) Satellitenbildern keine eindeutigen Aussagen machen. Möglicherweise gibt es dort eine kleinere Deponie, die noch nicht in den Karten verzeichnet ist.
      Yumna und Amelios II halten sich hauptsächlich in den Reisfeldern auf der Isla Mayor auf. Reisfelder sind zeitweise bei Störchen sehr beliebt, da in den Bewässerungsgräben große Mengen aus Amerika eingeschleppter Krebse (Procambarus clarkii) leben und den Störchen als Nahrung dienen. Die Tatsache, dass die nahe gelegene Deponie bei Dos Hermanas von Yumna und Amelios II derzeit nur sehr selten aufgesucht wird, spricht dafür, dass in den Reisfeldern ein sehr gutes Nahrungsangebot herrscht. Im Februar/März vergangenen Jahres habe ich die Isla Mayor mehrfach besucht. Die Reisfelder waren damals abgeerntet, die Gräben trocken, aber in den wenigen Bereichen, in denen das Wasser noch stand, konnte ich viele Weißstörche und andere Schreitvögel bei der Jagd nach Krebsen beobachten.

      Ich vermute, dass ab November/Dezember die Störche wieder vermehrt auf die Deponie Dos Hermanas ziehen werden, da dann die Krebse in den Reisfeldern nur noch in geringer Zahl verfügbar sind.

      Schöne Grüße
      Holger Schulz

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