Elvis und Toni gemeinsam bei Bourg-en-Bresse

Nachdem die beiden Senderstörche Elvis und Toni zur gleichen Zeit, aber unabhängig voneinandere den „Heimflug“ aus Spanien Richtung Schweiz angetreten hatten, sind sie jetzt bei Pont d’Ain, ca. 20 km südlich von Bourg-en-Bresse/Frankreich und knapp westlich des französischen Jura, eingetroffen. Sie halten sich dort offenbar im gleichen Trupp auf. Was genau dieses Agrargebiet am Rand des Dombs für die Störche attraktiv macht, lässt sich auf den Satellitenkarten nicht erkennen. Jedenfalls liegt der Aufenthaltsort nur etwa 25 km von der Deponie Bourg-en-Bresse entfernt, die schon von anderen Senderstörchen, z.B. Dani, genutzt wurde. Von der Flugroute, die östlich des französischen Jura über den Genfer See ins schweizerische Brutgebiet führen würde, sind die beiden Störche nur etwa 40 km entfernt.

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3 Antworten zu Elvis und Toni gemeinsam bei Bourg-en-Bresse

  1. Robert Schoop, CH 2513 Twann schreibt:

    Lieber Holger
    Danke für deine Berichterstattung zu Elvis und Toni. Die Attraktivität der Dombes sind sehr wohl gegeben. Ich kenne dieses Gebiet relativ gut. Dabei handelt es sich um ein Feuchtgebiet von mehr als 200 Hektaren. Hier gibt es unzählige Fischteiche wo Forellen und Karpfen gezüchtet werden.
    Für einmal ist es wohl nicht die Deponie von Bourg-en-Bresse. Ich denke, dass die Störche dort
    etwas zufuttern könnten. Die bereits angekommenen und bereits brütenden Störche im Raum Solothurn und Avenches wurden in den letzten Tagen zugeschneit. Jene in den Dombes sollen noch einige Tage zuwarten – hier schneite es den ganzen Tag.

  2. Regula schreibt:

    Ui, unser toni fliegt zu weit , wir hofften das er uns wenigstens besuchen kommt und hallo sagt. Hatten ihm sogar ein nest vorgebaut

  3. regula schreibt:

    Tierische Ehekrise
    Paartherapie für Luzerner Störche
    ROTHENBURG – Andy ist lädiert und hat einen eingegipsten Schnabel. Storchenlady Melanie warf ihn raus. Sie hat jetzt einen anderen. Der Schnabel von Storch Andy ist gebrochen. Seit ein paar Tagen hat er ein hässliches Gipsgebilde auf dem Schnabel. Das sieht nicht cool aus und kommt bei seiner Liebsten schlecht an. Melanie hat ihn darum aus dem Nest geschmissen.

    Und es kommt noch schlimmer im Storchen-Drama, das sich in Toni’s Zoo Rothenburg abspielt: Melanie hat sich in einen anderen verliebt und flirtet jetzt kräftig mit ihm.

    Der fremde Fötzel hat sich flugs ein Nest gebaut, um ganz nahe bei der Storchen-Lady zu sein. Von dort baggert er Melanie an und ihr scheint das zu gefallen.

    «Sie balzt jetzt mit dem Neuen und zeigt Andy die kalte Schulter.», sagt Toni Röösli, Zoo Rothenburg. Dabei ist das Storchenpärchen seit acht Jahren zusammen.

    Andy hat sich für seinen Flugunfall aber auch die dümmste Zeit ausgesucht. «Im Moment paaren sich die Störche. Und Melanie ist halt ziemlich eitel», sagt Röösli, der sich bemüht, das Storchenpaar zu versöhnen. Vielleicht gibt’s dann doch noch ein Happyend. (web)

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