1. März 2011: Terminabsprachen und der übliche „Bürokram“

Es ist gar nicht so einfach, Gesprächstermine für unterwegs während einer Reise abzustimmen. Das Zeitfenster ist dann meist sehr eng. Ein bisschen Glück gehört schon dazu, dass auch der Gesprächspartner gerade dann Zeit hat, wenn man auf der Reise für ein paar Stunden in seine Stadt kommt. Mit Carmen Dominguez hat es geklappt, und ich freue mich sehr darüber. Morgen um 11 Uhr treffen wir uns in Malpartida de Caceres, dem Ort, der berühmt ist für seine Weissstorchkolonie auf riesigen Felsen. Carmen hat, in der Kürze der verfügbaren Zeit, ein beeindruckendes Programm vorbereitet. Zuerst ein Treffen im Rathaus mit dem Bürgermeister und der Gemeinderatsvorsitzen, dann eine Exkursion zum Schutzgebiet Los Barruecos, wo die Störche brüten. Danach folgt ein Treffen mit Schutzgebiets-Rangern und regionalen Ornithologen. Sie werden mir erläutern, welche Folgen die Schliessung einer nahe gelegenen Deponie auf ihre Weissstorchkolonie hat.

Das Gespräch ist sicher sehr wichtig, denn es gibt mir vielleicht die ersten konkreten Hinweise auf das, was, bei Änderungen auf den grossen Deponien bei Medina Sidonia und Dos Hermanas auch auf viele westeuropäische Weissstorchpopulationen zukommen könnte. Über das Ergebnis des Gesprächs werde ich morgen, hier im Blog, informieren.

Ich hoffe, dass ich am Rande der Gespräche auch dazu komme, ein paar Fotos von der Felskolonie zu machen. Für jeden, der sich für Störche interessiert, ist der Besuch in Malpartida de Caceres ein beeindruckendes Erlebnis. Vielleicht kann ich mit ein paar Impressionen das Interesse für einen Besuch dieses schönen Ortes wecken.

Und während ich noch in Spanien unterwegs bin, ergeben sich bereits andere, spannende Termine. Emma Adahl, die Leiterin des schwedischen Weissstorchprojekts, wird Ende März in Schleswig-Holstein, im Norden Deutschlands, mit Peter Enggist und mir über die weitere Entwicklung ihres Projekts diskutieren. Wie es hier, auf meiner Heimreise, weitergeht, weiss ich so genau dagegen noch nicht. Übermorgen möchte ich mit Kollegen von der SEO, der spanischen Ornithologen-Gesellschaft, über langfristige Zusammenarbeit im Projekt „SOS Storch“ reden. Die Abstimmung des genauen Termin steht noch aus. Aber ich bin optimistisch, dass sich auch diesbezüglich eine Lösung finden lässt.

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