Elvis auf Deponie Castellnou de Seana

Elvis ist von Lerida aus ca. 30 km nach Nordosten geflogen. Dort hält er sich derzeit auf der Deponie Castellnou de Seana auf. Anscheinend ist er doch noch nicht auf dem „Heimweg“, sondern vegagbundiert auf verschiedenen Deponien umher.

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6 Antworten zu Elvis auf Deponie Castellnou de Seana

  1. Beat Huggenberger schreibt:

    Was heisst hier ‚Noch nicht auf dem Heimweg‘!
    Nach dem langen Flug von über 300 Kilometer in nur wenigen Stunden, darf man wohl eine kleine Pause machen um ein Snack aufzupicken. Und sei es nur ein halb abgenagtes Puletbein auf einer Mülldeponie! 😉 Oder ist er jetzt etwa Veganer, weil er vega-gbundiert?
    Spass beiseite, aber wer wartet denn hier schon auf Elvis? Er darf es ruhig gemütlich nehmen. Wichtig ist, er bleibt gesund.

  2. Walter schreibt:

    Auch Toni ist auf dem Heimweg. Ich frage mich nur, ob er ein freies Nest in der Schweiz findet. Er wurde ja in Tonis Zoo geboren und lebte 2 Jahre dort in einem Gehege und wurde mit 4 „Mitinsassen“ freigelassen. Es hat dort aber keine installierten Storchennester. Wo also nesten dann all die Störche die kein Nest vorfinden? Bauen die selber ein Nest und wenn ja, wo und wie müssen die Bedingungen sein? Wäre es nicht sinnvoll wenn die Zoos die Störche halten und dann die Jungen freilassen, vor Ort soviele Nistplätze einrichten müssten, wie sie Störche freilassen?

    • Beat Huggenberger schreibt:

      Hallo Walter

      ich habe gestern auch beobachtet, dass sich Toni auf den Heimweg gemacht hat und mich darüber gefreut.

      Also über das Nestangebot würde ich mir nicht zu viele Gedanken machen. Und auch nicht ob er wieder exakt in eure Gegend zurückkommt.
      Die Erfahrung mit unseren Jungstörchen von 2008 – 2010 zeigte, dass sie sich durchaus im Umkreis von mehr als 100 km um ihren Geburtsort eine neue Bleibe suchen.
      Unsere Adelheid zum Beispiel, Jg. 2008, hat in der Umgebung von Offenbach/D ihre neue Heimat gefunden und soll dort auch schon gebrütet haben.
      Mit andern Worten, sie haben entweder ein Nest gefunden, eins erobert oder selber eines gebaut.

      Wir haben anderseits im Leimental an einem Ort sechs Stangenhorste aufgebaut wovon aber bisher erst einer zu einer Brut genutzt wurde, obwohl dort oft bis zu 30 Störche den Hof und seine Umgebung bevölkern. Zwei Horste gibt (gab) es auf Bäumen und als ein Baum (mit Horst) vor Altersschäche zusammenbrach, versuchten sie den Nestbau auf dem Dach. Sehr zum Leidwesen des Landwirtes (ungeliebte Verschmutzung von Dach und Dachrinnen) der ansonsten dem Adebar sehr positiv gegenüber steht.

      In Basel, in der Nähe des Zoos, wurden sogar Horste von Kaminen entfernt. Dort wurden dann auch Metallpyramiden aufgestellt um erneute Horstbau- und Brutversuche zu verhindern.
      Du siehst also, wenn es Toni gut geht und er eine(n) Partner(in) findet, wird wohl auch ein Nest gebaut. Irgendwie. Irgendwo.

      mfg Beat

      • Walter schreibt:

        Hallo Beat

        Lieben Dank für den erklärenden Kommentar. Jetzt weiss ich doch wieder viel mehr über die Störche und muss mir also keine Sorgen machen.
        Die Nestsituation hat mich doch schwer beschäftigt. Habe mir auch schon überlegt eine Vorrichtung für ein Nest bauen zu lassen auf dem Dach.

        Liebe Grüsse und besten Dank
        Walter

      • Regula schreibt:

        Hallo zusammen , ja unser toni findet sicher eine hübsche dame😊es wartet übrigens ein storch und ist schon am nestbau, vielleicht passt das für toni???
        Das andere paar hat sich nach der rückkehr bereits gepaart . Ein storch überwintert ja immer bei uns , der eine geht immer.

    • Beat Huggenberger schreibt:

      Hallo Walter
      wenn du natürlich Lust verspürst, auf deinem Haus einen Storchenhorst einzurichten, wäre ich der Letzte der dich davon abhalten möchte.
      Es würde natürlich viel Freude bereiten, falls sich tatsächlich ein Storchenpaar dort niederliesse und Junge aufziehen würde.
      Ob allerdings der Horst angenommen wird; das wissen die Störche allein!
      Auf unserer Webseite (Link: http://stoerche.ch/nestaufbau/index.html) findest du Hinweise wie wir dies auf Anraten eines erfahrenen „Storchenvaters“ (Ernst Fischler, Oberwil/BL) erfolgreich gemacht haben.
      Viel Spass und viel Glück!

      PS: In Bezug auf das erste Eintreffen der Rückkehrer steht das Rennen zwischen Toni und Elvis im Moment unentschieden, mit einem kleinen Vorteil für Elvis (wenige km voraus). Etwa so wie Heimrecht bei Fussball oder Eishockey.

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