Der Storchenzug hat begonnen

Seit einigen Tagen wurden uns von verschiedenen Orten grössere Storchentrupps gemeldet.

Auch Amelios II hat sich auf den Weg gemacht. Als erster unserer Senderstörche ist er am 08.08. abgezogen, vorbei an Porrentruy überquerte die französische Grenze und zog er zügig voran. Schon bald wird er die Pyräneen überqueren.

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Senderstörche Manuela und Sünni in Aufbruchstimmung

Die Senderstörche Manuela und Sünni sind in Aufbruchstimmung. Manuela von Hünenberg ZG hat sich vom 2. – 4. August in die Umgebung von Uznach SG begeben, heute am 6. August hält sie sich bei Hombrechtikon ZH auf.

Auch Sünni hat sich vom Geburtsort Uznach entfernt. Er hält sich seit dem 26. Juli in der Umgebung des Lützelsees bei Hombrechtikon auf.

Die Senderstörche Amelios II und noch namenloser Storch mit dem Sender-Nr. 119543 vom Zoo Basel, sowie Elvis von Biel-Benken machen ebenfalls grössere Ausflüge und besuchen teilweise das benachbarte Elsass, kehren aber meist wieder an ihren Geburtsort zurück.

Von den Senderstöchen Dani und Sämi gibt es noch keine Neuigkeiten.

Wir sind gespannt, wann sie ihre Reise ins Winterquartier unter die Flügel nehmen. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

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Besenderte Jungstörche 2012 ausgeflogen

Am Sonntag, 15. Juli hat nun auch Senderstorch Manuela als letzte den Geburtshorst verlassen, damit sind nun alle 2012 besenderten Jungstörche ausgeflogen. Sie halten sich jedoch noch in der Umgebung des Geburtshorstes auf und kehren auch wieder auf diesen zurück.

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Automatisierte Kartendarstellung ist jetzt aktiv!

In den letzten Monaten konnten die Karten der Senderstörche aus finanziellen Gründen nur noch sporadisch aktualisiert werden. Heute jedoch wurde ein automatisches System aktiviert, das die Aktualisierung mit geringem Aufwand ermöglicht. Somit werden die Karten ab heute wieder regelmässig aktualisiert. Wir entschuldigen uns für die „Durststrecke“ während der letzten Monate. Die Software für die automatische Kartendarstellung musste speziell programmiert werden. So etwas lässt sich nicht in wenigen Tagen erledigen.

Die Software läuft derzeit noch in der Testphase. Trotzdem sind alle Karten jetzt verfügbar und aktuell. Vielleicht taucht in den nächsten Tagen noch der eine oder andere kleine Stolperstein auf, der Programmierer wird ihn dann jedoch umgehend beseitigen.

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Storch „Manuela“ in Hünenberg besendert

Bei bestem Wetter wurde am vergangenen Samstag, 23.6.2012, der letzte Sender dieses Jahres eingesetzt. Die Aktion verlief erfolgreich, bei grossem Interesse der Öffentlichkeit und der Presse.

Sponsor ist die Jagd- und Fischereiverwaltung des Kantons Zug. Manuela Weichelt-Picard (Regierungsrätin des Kantons Zug) war während der Besenderung in Hünenberg ZG anwesend. Sie zeigte sich von der Technik und der Arbeit der Storchenschützer beeindruckt.

Hünenberg:
Besenderung am 23.6.
Sponsor: Jagd- und Fischereiverwaltung des Kantons Zug, Regierungsrätin Manuela Weichelt-Picard
Sender-Nr. 119545, Ring-Nr. SH 226
Name des Storches: Manuela.

Dank des sonnigen Wetters lieferte der Sender von Anfang an zuverlässige Daten.

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Weitere vier Jungstörche in der Schweiz besendert

besenderung jun2012

Zwischen dem 11. und 13. Juni 2012 wurden in der Schweiz vier weitere Jungstörche besendert:

Biel-Benken:
Besenderung am 12.6.
Sponsor: IIGSFBB, Informelle Interessen-Gemeinschaft Storchenfreunde Biel-Benken.
Sender-Nr. 108318 (Sender vormals auf Düschess). Ring-Nr. SG 999.
Name des Storchs: bisher unbekannt, evtl. Elvis, Earl, Elly oder Emma.

Uznach:
Besenderung am 12.6.
Sponsor: Hilde Bachmann, Uznach. Geschenk für Ehemann Bruno, da der Senderstorch Bruno umgekommen ist.
Sender-Nr. 119542. Ring-Nr. SG 834.
Name des Storchs: Sünni.

Zoo Basel:
Besenderung am 13.6.
Sponsor: Zoo Basel.
Sender-Nr. 119543, Ring-Nr. SG 998.
Name des Storchs: Wird in einem Wettbewerb des Zoo Basel entschieden.

Zoo Basel:
Besenderung am 13.6.
Sponsor: Zoo Basel.
Sender-Nr. 119544, Ring-Nr. SH 010
Name des Storchs: Amelios II

Die Besenderung fand bei regnerischem Wetter statt, in Anwesenheit zahlreicher interessierter „Zuschauer“ und der Presse. Die Aktion verlief problemlos, und die vier besenderten Vögel lieferten bereits seit dem zweiten Tag nach der Aktion zuverlässig Daten.

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Update Senderstorch „Dani“, 15.5.2012: Bald in der Schweiz?

Dani hat es plötzlich eilig. Von Castelló de Empuries im äussersten Nordosten Spaniens flog er am 11.5. in nördlicher Richtung ab. Er umflog die Pyrenäen im Osten, nahe des Mittelmeers, und querte die Grenze nach Frankreich. 120 km flog er nach Norden und verbrachte auf einem Golfplatz bei Poillies im Süden Frankreichs zwei Tage. Am 13.5. setzte er den Zug 120 km weit nach NE fort, bis in den Norden der Camargue. Von dort aus ging es am 14.5. östlich des Rhonetals 170 km weiter nach Norden. Am Südwest-Rand der Alpen, am Südende des Stausees Barrage de Saint-Pierre-Cognet, 70 km östlich von Valence und etwa 35 km südlich von Grenoble, verbrachte er die Nacht zum 15.5.

Dani ist damit nur noch etwa 380 km von seinem „Geburtsort“ in der Schweiz entfernt. Normalerweise kehren Störche meist erst ab dem zweiten Lebensjahr in ihre Brutheimat zurück. Was wird Dani tun? Die nächsten Tage werden zeigen, ob er, entgegen dem üblichen Verhalten, die Schweiz bereits im ersten Sommer wieder erreicht.

Von Sämi gibt es auch heute wieder keine Neuigkeiten. Er hat sich noch nicht von der Deponie im Nordosten Spaniens bei Castellnou de Seana entfernt.

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Update Senderstorch „Dani“, 11.5.2012: Nur noch 15 km bis Frankreich

Dani hat sich in den vergangenen Tagen weiter nach Nordosten bewegt und befindet sich derzeit nur noch knapp 15 km südlich der spanisch-französischen Grenze. Die Einzelheiten:

Am 7.5. verließ Dani die Deponie bei Castellnou de Seana und flog zielgerichtet 190 km weit bis in den äußersten Nordosten Spaniens. Nahe Castelló de Empuries, nur 2 km vom Mittelmeer und 23 km südlich der französischen Grenze, verbrachte er die Nacht. Am 8.5. bewegte er sich ein paar Kilometer weiter nach Norden, auch diesmal wieder auf eine größere Mülldeponie (nahe Peralada). Dort hält er sich seitdem überwiegend auf und wurde dort zuletzt am 9.5. geortet. Die Nacht zum 10.5. verbrachte er 4 km weiter westlich am Rand der Empordà-Sümpfe. Dieses Gebiet, ausgewiesen als Naturpark Aiguamolls de Empordà, ist eines der wichtigsten Zugvogel-Rastgebiete in Katalonien, geprägt von ausgedehnten Reet- und Wasserflächen. Dort leben Flamingos und viele andere Wasservögel. Nach Frankreich sind es für Dani jetzt nur noch etwa 15 Kilometer.

Von Sämi dagegen gibt es bisher keine Neuigkeiten: Er hält sich weiterhin auf der Mülldeponie bei Castellnou de Seana auf.

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Update Senderstörche „Sämi“ und „Dani“, 7.5.2012

Die beiden Senderstörche haben seit Anfang Mai ihre Positionen geringfügig in östlicher Richtung verschoben. Allerdings nur, um am neuen Aufenthaltsort ebenfalls wieder eine Mülldeponie aufzusuchen. Besonders interessant ist die Tatsache, dass Sämi und Dani sich seit dem 6. Mai auf der gleichen Mülldeponie nahe Castellnou de Seana in Katalonien aufhalten. Diese Deponie ist bisher nicht als Rastplatz von Störchen in Erscheinung getreten.

Sämi hat am 2.5.2012 die Deponie Montoliu bei Lerida wieder verlassen und ist etwa 30 km in ENE-Richtung weitergezogen. Dort, nahe Castellnou de Seana, hält er sich seitdem auf einer Mülldeponie auf. Auch die bisher letzte Koordinate vom 6.5., 17 Uhr, liegt nur 2 km von dieser Deponie entfernt.

Dani, der sich vom 9.12.2011 bis zum 30.4.2012, also fast 5 Monate lang, auf der Deponie bei Ejea de los Caballeros und in deren Umfeld aufgehalten hatte, zog am 1.5. ca. 60 km nach Osten, zur Deponie nördlich von Huesca. Dort war er bis zum 5.5. und flog am 6.5. zur bereits oben beschriebenen „neuen“ Deponie bei Castellnou de Siena, wo sich derzeit auch Sämi befindet. Auch Danis bisher letzte Koordinate vom 6.5., 19 Uhr, weist auf diese Deponie.

Diese aktuellen Ortsveränderungen weisen wieder einmal darauf hin, dass sich die westziehenden Störche beim Zug durch Spanien weitgehend von Deponie zu Deponie „hangeln“.

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Update Senderstorch „Sämi“, am 24.4.2012 bei Llerida

Sämi hat am 23.4. die Region der Deponie Montolia bei Llerida in Katalonien erreicht. Am 24.4. wurde er zuletzt direkt auf der Deponie geortet, die er auch im vergangenen Sommer, auf dem Zug nach Süden, mehrere Tage lang aufgesucht hatte.

Seit dem letzten Update am 16.4. ist Sämi aus der Umgebung der Deponie bei Cordoba nur langsam, teils auch mit mehrtägigem Aufenthalt, weiter nach Nordosten gezogen. Am 22.4. hat er eine große Lagune bei Alcacar de San Juan erreicht. Am 23.4. packte ihn offenbar wieder die „Reiselust“. An einem einzigen Tag legte er 397 km zurück, um dann nahe Llerida die Nacht zu verbringen. Bei der letzten, heute eingetroffenen Koordinate hielt er sich direkt auf der Deponie Montoliu bei Llerida auf. Insgesamt 580 km hat Sämi seit dem 16.4. zurückgelegt, davon fast die Hälfte an einem Tag,

Nur 150 km fehlen Sämi jetzt bis zur Grenze nach Frankreich. Eine spannende Frage steht damit nun im Raum: Wird Sämi auf dieser letzten bekannten „Rastplatz-Deponie“ vor der Schweiz für längere Zeit verweilen? Oder kehrt er gar in den nächsten Tagen/Wochen in die Schweiz zurück?

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