26. Januar 2011: Seit heute bei Medina Sidonia

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Nur hundert Kilometer südlich von Dos Hermanas, in der Nähe der Stadt Medina Sidonia, liegt die zweite grosse Deponie von Andalusien. Wie es dort inzwischen aussieht, das will ich heute erfahren. Zuerst mal bin ich mächtig erstaunt. Es hat sich einiges getan in der Mülldeponie von Medina Sidonia.

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25. Januar 2011: Beeindruckende Schlafplatzflüge bei Dos Hermanas

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Mein Tag begann heute wenig spektakulär. Am Vormittag stand Büroarbeit auf dem Programm: Notizen auswerten, eMails beantworten, Fotos archivieren und was sonst noch am Computer zu erledigen war. So langsam gewöhne ich mich wieder an mein Arbeitszimmer auf Rädern. Anders als im heimischen Büro gilt hier die Devise „Ordnung halten“. Denn was einmal im Bermuda-Dreieck aus Kisten, Boxen und kleinen Stauräumen verschwunden ist, das taucht so schnell nicht wieder auf. Das Foto gibt einen Eindruck von Küche und Büro in meinem VW-Bus. Klein und beengt ist es, aber absolut tauglich für so ein Projekt. Das wichtigste Utensil ist auf dem Bild allerdings nicht zu sehen: Die Standheizung, die seit meiner Ankunft in Andalusien im Dauerbetrieb läuft.

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24. Januar 2011: Dos Hermanas – Mülldeponie als Hochsicherheitstrakt?

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Die Suche nach den überwinternden Störchen – sollten sie denn nicht mehr auf den Mülldeponien sein – bringt mich heute auf die Isla Menor, eine Region direkt am Guadiana-Fluss, der sich flussabwärts von Sevilla mit dem Guadalquivir vereint. Man hatte mich informiert, dass es dort „viele Störche“ geben solle. Über rotgelbe Lehmpisten folge ich direkt dem Lauf des Flusses nach Süden.

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23. Januar 2011: Wo sind die Störche?

Nur 8 Kilometer sind es vom Campingplatz bis zur Mülldeponie „Dos Hermanas“. Den genauen Weg zeigt mir mein GPS, denn beim letzten Besuch vor 10 Jahren hatte ich die exakten Koordinaten in dem Gerät eingespeichert.Der Regen allerdings macht mir einen Strich durch die Rechnung.

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Ankunft in Andalusien. Die Arbeit kann beginnen!

Gestern, am 22. Januar, bin ich etwa um 21 Uhr in Dos Hermanas südlich von Sevilla angekommen. Ich bin also jetzt ganz in der Nähe einer der größten Deponien Südspaniens. Dreieinhalb Tage lang war ich unterwegs für die 3.200 Kilometer lange Strecke. Auf einem Campingplatz habe ich für die erste Nacht Quartier bezogen. Heute Nachmittag werde ich die Deponie aufsuchen, in der Hoffnung, dass sich dort noch zahlreiche Störche aufhalten.

Das Wetter ist, gelinde gesagt, ungemütlich. Regen und starker Wind, bei Temperaturen um die 10 Grad. Ich wusste zwar, dass auch in Andalusien gerade Winter ist, aber irgendwie hatte ich mir das doch etwas „südlicher“ vorgestellt. Zum Glück funktioniert die Standheizung in meinem „fahrbaren Büro“. Auch die Internetverbindung via USB-Stick läuft bisher einwandfrei. Ich kann also, wie geplant, regelmässig im Internet über den Fortschritt des Projekts berichten. Weitere Nachrichten gibt es dann heute Abend.

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Unsere Arbeitsgebiete in Südspanien

Auf der Karte sind die drei wichtigsten, großen Mülldeponien in der Südspitze Spaniens markiert: Dos Hermanas bei Sevilla, Medina Sidonia nahe Jerez und Los Barrios bei Gibraltar. Tausende von Störchen halten sich im Winter auf diesen Deponien auf, suchen dort nach Nahrung und rasten oder übernachten im Umfeld der Müllplätze.

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Video „Storchensommer“

Das Video „Storchensommer“ (22 Minuten) vermittelt einen Eindruck von den Störchen in der Schweiz und von der Arbeit der Naturschützer von „Storch Schweiz“.

Die Gesellschaft „Storch Schweiz“ setzt sich – zusammen mit örtlichen Vereinen an den Aussenstützpunkten – für die Verbesserung des Lebensraumes, die Verminderung von Gefahren und ein grösseres Verständnis für den Storch ein. Daneben initiiert die Gesellschaft Forschungsprojekte über den Weissstorch, die die Grundlagen für die Verbesserung von Schutzmassnahmen liefern. So wurde beispielsweise in den Jahren 2000 und 2001 das Projekt „SOS Storch“ durchgeführt (Website „SOS Storch“), um den Storchenschutz auf den Zugrouten und  in den Überwinterungsgebieten zu verbessern.

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Forschung für den Storchenzug

Das Zugverhalten der westziehenden Weissstörche (Ciconia ciconia) hat sich geändert: Ein großer Teil dieser Vögel zieht nicht mehr, wie üblich, zum Überwintern nach Westafrika, sondern überwintert im Süden Spaniens.

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