14. März 2011: Zurück im heimischen Büro

Nach 52 Tagen unterwegs in Spanien, Frankreich und der Schweiz bin ich seit dem 11. März wieder zu Hause. 11.805 Kilometer habe ich seit meiner Abreise zurückgelegt. Die Tage und Nächte im VW-Bus sind jetzt erst mal vorbei. Der heimische Schreibtisch kommt mir nach den beengten Verhältnissen im „mobilen Büro“ riesig vor. Aber der Blick aus dem Fenster war im sonnigen Spanien eindeutig schöner.

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Pressebericht „Wo die Störche sich im Winter raufen“

Im Bieler Tagblatt ist heute ein erster Pressebericht über das Projekt „SOS Storch – Storchenzug im Wandel“ erschienen. Der Journalist Janosch Szabo schildert nach Interviews mit Peter Enggist und mir die Situation auf den Deponien in Südspanien und die Konsequenzen für die Weissstorchpopulationen in der Schweiz und den anderen „Storchenländern“ im Westen Europas.

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5. März 2011: Die erste „Feldsaison“ ist abgeschlossen – aber das Projekt geht weiter!

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Fast 7 Wochen lang war ich jetzt unterwegs und habe täglich in diesem Blog berichtet. Viel Spannendes habe ich erlebt, und die Ziele, die wir uns für diese Phase des Projektes gesteckt hatten, wurden erreicht. Wir wissen nun, was der Stand der Dinge bezüglich der Änderungen auf den Deponien ist und haben viele neue Informationen zum Verhalten der dort überwinternden Störche erhalten. Für die Zukunft des Projekts konnte ich wichtige Kontakte und Partnerschaften herstellen. Meine mobile Festplatte ist gefüllt mit Tausenden Fotos und mehreren Stunden Videomaterial für die zukünftige Öffentlichkeitsarbeit für das Projekt.

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4. März 2011: Die Deponie Montoliu bei Lerida

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41°32’27.8“N, 0°37’05.5“E. Wenn ich beim nächsten Besuch der Deponie Montoliu mit meinem GPS-Gerät diesen Koordinaten folge, dann müsste das eine Punktladung direkt am Eingangstor der Anlage werden. Anfangs sah das schwieriger aus. In den Koordinaten, die mir vorlagen, hatte es bei der Übermittlung wohl einen Zahlendreher gegeben. Sie führten nicht auf die Müllkippe nahe Lerida, sondern etwa 150 km entfernt auf einen Acker bei Zaragoza. Aber dank der überwältigenden Hilfsbereitschaft der Menschen in Katalonien war das Problem schnell gelöst.

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3. März 2011: SEO als spanischer Projektpartner

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Seit 1994 kenne ich Ramón Martí von der Spanischen Ornithologen-Gesellschaft SEO. Ich habe damals als Mitarbeiter des NABU (Naturschutzbund Deutschland) den Internationalen Weissstorchzensus 1994 organisiert, und Ramón hat die nationale spanische Zählung koordiniert. Eine gewaltige Aufgabe, damals wie heute, angesichts der vielen Storchenpaare, die in Spanien brüten. Diesmal hat mir Ramón, der sich trotz neuer Arbeitsschwerpunkte bei der SEO noch immer sehr für den Weissstorchschutz engagiert, ein Gespräch mit der SEO ermöglicht. Und so sitze ich heute Nachmittag in Madrid mit den für Weissstorchschutz, Zensusarbeit und Mülldeponien zuständigen SEO-Mitarbeitern zusammen, um Möglichkeiten der Zusammenarbeit in unserem Projekt „SOS Storch“ zu erkunden.

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2. März 2011: Malpartida de Caceres – Besuch im Storchendorf und spannende Gespräche

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Bürgermeister Victor del Moral und Holger Schulz. Foto: C. Dominguez

Carmen Dominguez hat meinen Besuch im „Europäischen Storchendorf“ Malpartida de Caceres perfekt organisiert. Pünktlich wie ein schweizer Uhrwerk erscheint sie am vereinbarten Treffpunkt. Nach einem kurzen Kaffee geht’s direkt in die Gemeindeverwaltung des 2000-Einwohner-Orts. Bürgermeister Victor del Moral nimmt sich Zeit für ein ausführliches Gespräch über den Grund und die Ziele unseres Projekts. Als ich ihm erläutere, welch grosse Bedeutung Malpartida de Caceres für unsere Projektziele hat, weil dies der bisher einzige Ort ist, in dem sich die Folgen der Schliessung einer Deponie unmittelbar zeigen, ist er erfreut. „Es ist wichtig, dass die gesamte Verwaltung von Malpartida de Caceres, hauptsächlich unsere Gemeinde, sich für den Weissstorch engagiert“, erklärt er, „Die Berücksichtigung der Umwelt und der Naturschätze sind für den Artenschutz ebenso wichtig, wie die Erhaltung und Wiederherstellung von Storchenlebensräumen für unsere Gemeinde“. Auch ein Vertreter des lokalen Fernsehens ist anwesend. Der Besuch des schweizerischen Projekts im Storchendorf ist dem kleinen Sender einen Beitrag wert.

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1. März 2011: Terminabsprachen und der übliche „Bürokram“

Es ist gar nicht so einfach, Gesprächstermine für unterwegs während einer Reise abzustimmen. Das Zeitfenster ist dann meist sehr eng. Ein bisschen Glück gehört schon dazu, dass auch der Gesprächspartner gerade dann Zeit hat, wenn man auf der Reise für ein paar Stunden in seine Stadt kommt. Mit Carmen Dominguez hat es geklappt, und ich freue mich sehr darüber. Morgen um 11 Uhr treffen wir uns in Malpartida de Caceres, dem Ort, der berühmt ist für seine Weissstorchkolonie auf riesigen Felsen. Carmen hat, in der Kürze der verfügbaren Zeit, ein beeindruckendes Programm vorbereitet. Zuerst ein Treffen im Rathaus mit dem Bürgermeister und der Gemeinderatsvorsitzen, dann eine Exkursion zum Schutzgebiet Los Barruecos, wo die Störche brüten. Danach folgt ein Treffen mit Schutzgebiets-Rangern und regionalen Ornithologen. Sie werden mir erläutern, welche Folgen die Schliessung einer nahe gelegenen Deponie auf ihre Weissstorchkolonie hat.

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Die Deponie Los Barrios: Müllsortierung, wenige Störche, viele Geier

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Als wir, vor etwa 10 Jahren im Rahmen der ersten Phase des Projekts „SOS Storch“, die Deponie Los Barrios nahe Gibraltar besuchten, sah es dort ähnlich aus wie heute in Medina Sidonia. Hunderte Störche, riesige Mengen unsortierten Mülls, die von Lastwagen einfach auf die Halde gekippt wurden. Heute ist die damalige Deponie geschlossen und nur noch als klaffende, wenn auch begrünte Wunde in der Landschaft zu erkennen. Die neue Deponie, nur wenige Kilometer entfernt, bietet ein völlig anderes Bild.

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28. Februar 2011: Deponie Los Barrios und Abreise Richtung Norden

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Seit heute befinde ich mich eindeutig auf dem „Heimzug“. Fast 500 Kilometer weit nordwärts führt mich die Fahrt nach Caceres in der Provinz Extremadura. Dort hoffe ich, morgen oder übermorgen mit Carmen Dominguez ein Gespräch darüber zu führen, wie sich die Änderungen auf der Deponie von Caceres auf die berühmte Storchenkolonie von Malpartida de Caceres auswirken. Erst mal aber besuche ich heute die Deponie Los Barrios. Interessante Beobachtungen gab’s dort, statt wildem Verklappen auf einer riesigen Deponie wird fast aller Müll an den Entladerampen mehrerer Sortierhallen abgeladen. Entsprechend wenige Störche sind dort, mehr als 150 kann ich nicht zählen.

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27. Februar 2011: Gesprächstermine während der Rückreise werden konkret,ein neues Video ist online

Peter Enggist ist heute wieder zurückgereist in die Schweiz. Bei unseren Gesprächen hier vor Ort haben sich viele neue Impulse ergeben. Nach so vielen Wochen „draussen“ im Feld war es wichtig, verschiedene Fragestellung auch mal wieder im persönlichen Kontakt mit dem Projektträger zu diskutieren.

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